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Drei Jahre lang bittet Nutzer um Auftritt in Iker Jiménezs Sendung
Ein Forum-Nutzer wartet seit drei Jahren auf eine Einladung zur Ukraine-Berichterstattung bei Iker Jiménez. Stattdessen erlebt er Zensur und selektive Meinungsfreiheit.
Ein Forumsnutzer, der sich als Veteran des Ukraine-Kriegs ausgibt, behauptet, seit drei Jahren zu versuchen, in einer Fernsehsendung über die Lage vor Ort zu berichten. Bisher ohne Erfolg. Was er laut eigener Aussage erreicht hat: Der Moderator lässt ihn in sozialen Medien schreiben, während andere Kritiker blockiert werden. Die paradoxe Situation, nüchtern beschrieben: Wer sich selbst als „Wahrheitssucher“ bezeichnet, verschließt einigen die Tür und öffnet sie anderen nur einen Spalt.
Die Geschichte dieses Nutzers, der angibt, in Butscha gewesen zu sein und seit 2014 öffentlich identifiziert worden zu sein, steht im Zentrum einer breiteren Debatte darüber, was im spanischen Fernsehen zum Thema Ukraine-Krieg gesendet wird und was nicht. Sein Angebot umfasst unveröffentlichtes Material, Live-Schaltungen und Zeugenaussagen ziviler Opfer. Die Antwort, so seine Version, ist Schweigen.
Was er bietet und was er dafür erhält
Das Material, das er angeblich vorlegt, ist konkret: Bilder von amputierten Kindern, Berichte über Folter und Schnellverfahren, die seiner Ansicht nach nie öffentlich gemacht wurden, sowie Live-Schaltungen aus Gebieten, in denen Drohnen täglich Zivilisten töten. Seine Stadt, erzählt er, sei Schauplatz ständiger Angriffe, bei denen Operatoren die Geräte wie in einem Videospiel steuern. 100 % der Getöteten seien Zivilisten, behauptet er.
Die Antwort, die er erhält – wiederum nach seinen Angaben –, ist administrative Stille. Weder eine Einladung noch eine Anzeige. Gleichzeitig bemerkt er mit Sarkasmus, dass der Moderator andere sperrt, die ihm vorwerfen, prorussische Positionen zu fördern. „Mich lässt er schreiben“, merkt er mit bitterem Unterton an.
Das Muster der Sperren in sozialen Medien
Mehrere Nachrichten im Thread zeigen Screenshots von Sperren, die dem Moderator zugeschrieben werden. Eine Nutzerin sagt, sie sei gesperrt worden, nachdem sie darauf hingewiesen habe, dass ein vermeintlicher Prorusse über eine Aggression in Barcelona gelogen habe. Eine andere wurde wegen ihrer Meinung geblockt. Das sich abzeichnende Muster deutet auf eine selektive Meinungsfreiheit hin: Wer nicht unbequem ist, wird toleriert; wer Fragen stellt, wird zum Schweigen gebracht.
Der Nutzer fasst es ironisch zusammen: „Du hast immer noch keine Eier.“ Es ist kein juristischer Vorwurf, sondern eine Grabenbeschwerde. Doch sie trifft einen weiteren Nerv: Die Wahrnehmung, dass bestimmte Themen im Bildschirm Platz finden und andere nicht, wobei das Kriterium nicht die journalistische Relevanz ist, sondern die Bequemlichkeit des Senders.
Der Krieg von der anderen Seite erzählt
Der Thread entwickelt sich hin zum täglichen Strom der Angriffe: Ein zerstörtes Ambulatorium in Kachkariwka, ein Raketenangriff in Cherson, eine getroffene Schule, eine 27-jährige Frau, die stirbt, während sie ihren 4-jährigen Sohn schützt. Die Daten häufen sich ohne Pathos: Über 150 Zivilisten allein durch Drohnen in Cherson getötet, ohne Artillerie, Raketen oder Minen zu zählen.
Die Zahl, die am meisten verstört, ist nicht die größte, sondern die kleinste: Ein 6-jähriger Junge, ein 20-jähriges Mädchen, ein 41-jähriger Mann. Drei namenlose Opfer eines ballistischen Raketenangriffs. Der Rest ist Statistik.
Häufig gestellte Fragen
Warum lädt Iker Jiménez diesen Nutzer nicht in seine Sendung ein?
Es gibt keine offizielle Bestätigung. Der Nutzer behauptet, er habe dies seit drei Jahren beantragt und erhalte nur Schweigen. Andere Stimmen im Gespräch vermuten, die Sendung bevorzuge Profile mit etablierter Reichweite oder solchen, die auf der redaktionellen Linie liegen.
Welches Material behauptet dieser Nutzer zu haben?
Bilder von amputierten Kindern, Zeugenaussagen über Folter und unveröffentlichte Schnellverfahren sowie Live-Schaltungen aus Konfliktgebieten. Einen Teil dieses Materials, versichert er, habe er bereits erfolglos angeboten.
Was ist über die Social-Media-Sperren des Moderators bekannt?
Mehrere Nachrichten enthalten Screenshots von Nutzern, die gesperrt wurden, weil sie den Moderator kritisierten, da er prorussischen Positionen Gehör schenke. Es gibt keine offizielle Zahl der Gesperrten und keine öffentliche Erklärung für die Kriterien.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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