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Drei Isofix-Kindersitze hinten: nur fünf Autos passen
Drei Isofix-Kindersitze in der hinteren Reihe passen nur in fünf Modelle: Grand C4 Picasso, 5008, Touran, S-Max und kaum mehr. Preise und die Fallen des Marktes.
Drei Isofix-Kindersitze hinten: die echte Liste der Autos, die das schaffen
Ein Auto für drei kleine Kinder zu kaufen ist keine gewöhnliche Konsumentscheidung. Es ist ein Geometrieproblem. Die Rücksitzbank der meisten Modelle am Markt misst pro Platz zwischen 42 und 44 Zentimeter, und ein Standard-Isofix-Kindersitz braucht genau das: 44 Zentimeter. Wenn drei Kindersitze dieselbe Reihe teilen müssen, ist der Spielraum weg. Das Ergebnis ist eine Kandidatenliste, die auf eine Serviette passt: Citroën Grand C4 Picasso, Peugeot 5008, Volkswagen Touran, Ford S-Max und kaum mehr. Alles andere —Zafira, C-Max, Mazda5, Verso— fällt raus, weil es keine drei Isofix-Verankerungen in der zweiten Reihe bietet.
Wie viele Autos haben drei Isofix-Punkte in der hinteren Reihe?
Die Auswahl ist brutal. Der Grand C4 Picasso ist nach allgemeiner Einschätzung einer der wenigen Vans, die sich nicht schämen, einer zu sein. Der 5008 teilt sich die Plattform mit früheren Generationen und schleppt dieses Stigma mit sich herum. Der Touran gefällt mehr, aber gleiche Ausstattung kostet rund 6.000 Euro mehr, wenn man nicht zum deutschen Reimport greift. Und die Lieferzeiten ziehen sich hin.
Der Ford S-Max schafft es wegen seiner Breite auf die Liste: Er ist der einzige, bei dem drei große Isofix-Kindersitze gleichzeitig montiert werden können, ohne dass die Türen streifen. Seine Höhe von unter 1,70 Metern rettet ihn vor vielen Garagen. Die übrigen Kandidaten —Alhambra, Sharan— scheiden wegen der Größe aus: Bei 4,60 Metern Länge reicht die typische Familie auch so.
Isofix ist nicht sicherer, sondern bequemer
Hier kommt die Ketzerei. Mehrere Analysen besagen, dass der Vorteil von Isofix nicht die Sicherheit ist, sondern die einfache Installation. Ein Sitz, der richtig mit dem Sicherheitsgurt befestigt ist, bietet denselben Schutz, sofern der Einbau der Anleitung folgt. Der echte Unterschied zeigt sich, wenn der Sitz jedes Mal heraus- und wieder eingebaut werden muss, weil ein Erwachsener hinten einsteigen will: Isofix macht daraus eine mechanische Handbewegung.
Das Problem: Isofix zwingt dazu, den Sitz mittig auf dem Sitzplatz zu positionieren. Ohne Isofix lassen sich die Kindersitze an die Türen schieben und gewinnen die Zentimeter, die Erfolg von Misserfolg trennen. Manche mussten auf einen bestimmten Sitz verzichten —einen Romer zum Beispiel—, weil der Kopfbereich an den Nachbarsitz stieß. Die Lösung: die Sitze vor dem Kauf physisch beim Händler ausprobieren.
Die Falle der dritten Reihe und der Garage
Siebensitzige SUV lösen nichts. Für den Alltag einen Sitz der dritten Reihe umzuklappen ist ein Behelf, keine Lösung. Und Autos mit mehr als 1,88 Metern Höhe passen nicht in normale Garagen. Die Höhe des Garagentors wird zu einem Kaufkriterium, das genauso zählt wie der Kofferraum.
Die Alternative, die stark an Boden gewinnt, ist der rückwärtsgerichtete Sitz auf dem mittleren Platz. Kindersicherheitsenskindersicherheit bestehen darauf, dass kleine Kinder bis zum vierten Lebensjahr rückwärts fahren sollen, und es gibt Kampagnen, die auf Fälle von Rückenmarksverletzungen beim Mitfahren in Fahrtrichtung hinweisen. Ein rückwärtsgerichteter Sitz mit Isofix auf dem mittleren Platz ist die sicherste Kombination – und die schwerste zu finden.
Der Importmarkt und der echte Preis
Die Preise, die beim Kauf im Raum stehen: ein 5008 Style für 22.000 Euro ohne Finanzierung, ein Touran Advance für 26.000 Euro. Die Differenz von 4.000 Euro wird zu 6.000, wenn man sie mit dem deutschen Reimportmarkt vergleicht. Die Frage, die in der Luft bleibt: Wie viel ist man bereit zu zahlen für drei Isofix-Verankerungen, die nur sechs Jahre genutzt werden, wenn das Auto fünfzehn Jahre halten soll?
Die Antwort steht nicht in den Katalogen. Sie steht beim Händler – mit den Kindersitzen im Kofferraum und einem Maßband.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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