Dominikanische Mafia kontrolliert spanischen Vorort Hospitalet

Neue Aufnahmen zeigen organisierte Kriminalität auf den Straßen von Hospitalet, während langjährige spanische Anwohner fliehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Hospitalet: Das Viertel, das seinen eigenen Verfall wählte

Das derzeit kursierende Video bestätigt, was viele Bewohner von Hospitalet de Llobregat seit Jahren berichten: Straßen, die von organisierten Gruppen kontrolliert werden, Roller, die jede Ecke überwachen, Geschäfte als Drogenumschlagplätze und Bürger, die sich nicht mehr ohne Angst vor Raub nach draußen trauen. Zeugenaussagen beschreiben Spanier, die ihr ganzes Leben im Viertel verbracht haben und nun wegziehen wollen, weil sie genug haben von einer Degradierung, die laut ihren Aussagen keine polizeiliche Antwort findet. Die unbeantwortete Frage ist einfach: Wie kam es dazu?

47 Jahre unverändertes Wahlverhalten

Analysten führen dies oft auf die elektoralen Kontinuität zurück. Hospitalet wählt seit 47 Jahren mehrheitlich die PSC (Sozialistische Partei Kataloniens), eine Partei, die Massenimmigration ohne Planung förderte. Wahldaten zeigen, dass die Bürger dieses Modell bei jeder Wahl bestätigten. Wenn Nachbarn über Bandeneinfälle klagen, argumentieren einige: "Warum beschweren Sie sich, wenn Sie dafür gestimmt haben?" Das Paradoxon besteht darin, dass dieselben Menschen, die jetzt die Folgen tragen, die Parteien, die dies ermöglichten, Wahl für Wahl unterstützt haben.

Alltag in einem besetzten Viertel

Zeugenaussagen beschreiben tägliche Gewalt: Raubüberfälle beim Verlassen des Hauses, eingeschlagene Autofenster in Parks, Schlägereien und Kleinhandel offen sichtbar. Ein Nutzer berichtet, dass sein Onkel, ein Hausmeister, von zwei Dominikanern geschlagen wurde, um ihn auszurauben. Ein anderer sagt, dass Arbeit im Freien in Hospitalet "schlimmer sei als im Video zu sehen". Parks, einst Spielplätze, sind nun tabu. Die Polizei, so sagen sie, fehle komplett. Es sei nicht Haiti, betonen sie; es sei Hospitalet.

Zwischen Zynismus und Resignation

Die Reaktionen spalten sich in zwei Lager. Die Mehrheit gibt den Wählern die Schuld, die Parteien unterstützen, die unkontrollierte Immigration fördern: "Wer Elend wählt, soll sich nicht beschweren", sagen sie. Eine Minderheit, aber lautstark, argumentiert, dass die Lösung nicht rechts wählen sei, sondern drastische Maßnahmen wie Bukele oder sogar Pol Pot. Andere haben bereits aufgegeben und sind gegangen, oder genießen zynisch, dass "die Guten" ihre eigene Medizin schmecken.



Die Debatte zeigt, dass Hospitalet kein Einzelfall ist, sondern ein Labor für das, was sich auf andere Vororte von Barcelona und Madrid ausbreiten könnte. Während das Video weiter kursiert, verlassen die Spanier, die noch können, das Land.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (122 Antworten).

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