DNA deutet darauf hin, dass Kolumbus ein galizischer Adliger war

Eine genetische Studie deutet darauf hin, dass Christoph Kolumbus vom galizischen Adel abstammte – und belebt damit die These, er sei Pedro Madruga gewesen. Die Analyse auf bioRxiv ist noch nicht…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Kolumbus aus Galizien: Die genetischen Beweise, die die Debatte neu entfachen

Eine auf bioRxiv veröffentlichte genetische Studie hat die Hypothese erneut aufgegriffen, Christoph Kolumbus stamme aus Galizien, genauer aus den Adelshäusern Sotomayor und Zúñiga. Die Analyse, die noch nicht das Peer-Review durchlaufen hat, verortet die Abstammungslinie des Admirals im Norden der Iberischen Halbinsel und befeuert damit die alte Theorie, die den Entdecker mit dem galizischen Adligen Pedro Madruga gleichsetzt.

Demgegenüber vertreten andere Forscher die Auffassung, Kolumbus sei ein Kryptojude gewesen, der seine Herkunft bewusst verschleiert habe. Die Diskussion scheitert jedoch am Mangel an eindeutigen Beweisen: Die genetische Studie ist indirekt und stützt sich auf heutige Nachfahren, nicht auf die Überreste Kolumbus selbst. Derweil gewinnt die galizische Theorie dank DNA-Markern, die eine Verbindung zum lokalen Adel herstellen, an Anhängern, und der 'Bosque de Colón' (Kolumbus-Wald) in Poio entwickelt sich zu einer touristischen Attraktion, die auf diese mögliche Herkunft verweist.

Die Debatte ist weiterhin offen. Die Studie verspricht neue Sequenzierungen, die Licht ins Dunkel bringen könnten, doch bislang bleibt die Identität Kolumbus eines der großen ungelösten historischen Rätsel.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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