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Disclosure Day: Spielbergs neuer Film überzeugt nicht
Spielbergs neuester Film baut darauf, dass ein paar Alien-Videos im Fernsehen die Welt lahmlegen würden. Drehbuch und Effekte überzeugen nicht: "ein kosmischer Schrott".
Disclosure Day: warum Spielbergs neuer Film nicht überzeugt
Ein Film, der auf der Idee aufbaut, dass ein paar Alien-Videos im Fernsehen die Welt lahmlegen könnten. Das ist der Ausgangspunkt von Spielbergs neuestem Werk – und der Punkt, an dem die ganze Sache ihren Pappcharakter zeigt. Im 21. Jahrhundert, mit allem, was über Fernsehen, soziale Medien und das Internet gesendet wurde, hält diese Prämisse kaum stand. Und von da an fällt der Rest von allein in sich zusammen.
Die Aufnahme war hart. Wir reden nicht über Nuancen: "ein Schrotthaufen galaktischen Ausmaßes", "ein Totalausfall", "ein kosmischer Mist". Der Konsens im Großen und Ganzen: Das Drehbuch hat mehr Löcher als ein Sieb, und die visuellen Effekte retten nichts. Selbst wer für den Regisseur noch eine gewisse Bewunderung hegt, urteilt, dass er seit 2006 nichts Gutes mehr gedreht hat.
Ein Drehbuch mit mehr Löchern als Gewissheiten
Die zentrale Handlung knarrt. Der Film setzt darauf, dass eine Propagandakampagne mit Alien-Videos im Fernsehen den Planeten lahmlegen, ja sogar einen dritten Weltkrieg verhindern könnte. Manche fassen es spöttisch zusammen: Die Kampagne der Mysteriums-Vollpfosten war "mies". Das Problem ist nicht die Science-Fiction, sondern dass man dem Zuschauer zumutet, diesen erzählerischen Hebel zwei Stunden lang zu schlucken.
Einer der häufigsten Vorwürfe betrifft die Verteilung der Laufzeit: zu viel Verfolgungsjagd, zu wenig Entführung. Die Empfehlung, die kursiert, ist aufschlussreich: Wer die ersten fünfzehn und die letzten dreißig Minuten sieht, verpasst nichts von der Handlung. Bei einem Blockbuster ist das eine Diagnose.
Warum enttäuscht das moderne Kino so viele Menschen?
Das Gespräch driftet bald zu etwas Größerem als einem einzelnen Film. Die These: Gäbe es gute Filme wie früher, würde ein Großteil des Publikums seine Zeit nicht in Foren verschwenden. Der eigentliche Vorwurf: Das Kino der großen Studios ist zu einem TooDeep4You-Produkt geworden, bei dem man doppelt zahlt – einmal fürs Ticket und einmal für die Deutung, die einem hinterher verkauft wird.
Das Lieblingsziel ist die Hollywood-Fabrik mit ihren etablierten Namen. Es wird behauptet, Spielberg, Coppola, Scott und Scorsese seien am Ende und die nachfolgenden Generationen etwas ganz anderes. Die Kritik erstreckt sich auf den Konsum: Man hinterfragt, warum weiterhin Geld für die beleidigendsten Schundfilme ausgegeben wird. Und manche erklären schlicht, sie schauen kein modernes US-Kino mehr, weil es ihnen nach der goldenen Ära den Magen umgedreht habe.
Der Vergleich mit Akte X und der Maßstab der Science-Fiction
Die angelegte Messlatine ist hoch und konkret: Jede Folge von Akte X, selbst die schwächste, lässt ihn weit hinter sich. Und für echte Science-Fiction wird Gattaca als letzter großer Referenzpunkt genannt – mit dem Vorwurf, dass es seither nur noch Abenteuer oder Actionfilme mit wissenschaftlichen Löchern gibt, tief wie Meeresgräben.
Gegenüber dieser Mauer der Enttäuschung erscheint die Ausnahme. Jemand vertritt die Ansicht, es gebe nur sehr wenige Filme, die etwas taugen, und empfiehlt konkrete Rache- und Gefängnisfilme in ruhigem Tempo für alle, die von Werken müde sind, die wie Musikvideos wirken. Die Antwort ist lau: Der Hinweis wird dankend angenommen, der Titel notiert – und die allgemeine Klage geht weiter.
Der Punkt, an dem die Analyse festhängt
Die Diskussion endet in Schützengräben. Ein Lager hält den Film für eine anständige Unterhaltung, mit Klischees und Handlungsteilen, die mit Klammern zusammengehalten werden – wie überall. Das andere antwortet mit Verachtung, und das Gespräch eskaliert bis zu persönlichen Beleidigungen und Ignorieren. Die Frage, ob sich ein Kinobesuch lohnt, bleibt ohne gemeinsame Antwort: Für die einen ist es ein kosmischer Schrott, für die anderen ein akzeptabler Zeitvertreib. Und dabei bleibt es.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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