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Spanische Sozialisten verspotten Feijóo vor der Wahl am 29N
Die sozialistische Sprecherin Rebeca Torró postet auf X und setzt voraus, dass Feijóo nach dem 29N nicht Ministerpräsident wird – mitten im Wahlkampf.
Die Sprecherin des PSOE, Rebeca Torró, hat auf X eine Nachricht veröffentlicht, in der sie als selbstverständlich voraussetzt, dass Alberto Núñez Feijóo nach dem 29N weiter «refunfuñando und ohne Präsident zu sein» – also weiter mault und nicht Ministerpräsident wird. Das mitten in der Vorwahlkampfphase des konservativen Parteichefs.
Der Vorwahlkampf des PP-Vorsitzenden (Spaniens konservativer Volkspartei) Alberto Núñez Feijóo hat zu einem Schlagabtausch in den sozialen Medien geführt. Die PSOE-Sprecherin **Rebeca Torró** veröffentlichte auf X eine Nachricht, in der sie als feststehend voraussetzte, dass Feijóo nach dem Wahltermin am **29N** nicht Ministerpräsident werden wird. Der kurze, spöttisch gehaltene Text stützt sich auf zwei konkrete Gesten: die Tänze und die Küsse.
## Die Nachricht und ihr Kontext
Torró schrieb: «Ni bailes ni besos. Mañana dirá que sonreír es ilegal. El #29N seguirá refunfuñando y sin ser presidente» – sinngemäß: 'Keine Tänze, keine Küsse. Morgen sagt er noch, Lächeln sei illegal. Nach dem #29N wird er weiter maulen und nicht Präsident sein'. Der Beitrag enthält einen Hashtag, der auf den Wahltermin verweist, und setzt das Ergebnis als sicher voraus. Die Nachricht ist in den Vorwahlkampf des konservativen Kandidaten eingebettet, eine Phase, in der die öffentlichen Auftritte und Gesten des PP-Chefs die mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.
Die sozialistische Sprecherin liefert im Text keine Daten oder Umfragen. Sie begnügt sich damit, ein Szenario vorherzusagen: Feijóo nach der Wahl nicht im Moncloa-Palast. Es ist ein Stück politische Konfrontation, keine Analyse.
## Gesten als politische Waffe
Die Nachricht spielt auf die Tänze und Küsse des Kandidaten an. Das sind Wahlkampfgesten, die dem Gegner als Angriffsmaterial dienen. Der Satz 'morgen sagt er noch, Lächeln sei illegal' verlagert die Kritik ins Terrain der Übertreibung. Es ist keine wörtliche Anschuldigung, sondern eine Art, die vermeintliche Unbehaglichkeit des konservativen Chefs bei öffentlichen Auftritten lächerlich zu machen.
Der Post entwickelt kein Programm und widerlegt keines. Seine Funktion ist es, ein Bild zu fixieren: das eines Kandidaten, der es nicht schafft. Der Hashtag **#29N** rückt den Wahltermin ins Zentrum der Nachricht.
## Was der PSOE mit diesem Ton riskiert und gewinnt
Der Beitrag ist Teil einer Strategie der Abnutzung des Gegners. Der PSOE muss nicht argumentieren, wenn er die Niederlage des anderen vorhersehen kann. Das Risiko liegt darin, dass diese Vorhersage vor der Abstimmung als Tatsache gehandelt wird. Die spanische Politik hat bei mehr als einer Wahl Drehungen in letzter Minute erlebt.
Torrós Nachricht erwähnt keine Koalitionen oder Partner. Sie klärt auch nicht, was passieren würde, wenn Feijóo eine Mehrheit erringt. Sie bleibt auf dem Terrain der Geste. Und dort funktioniert der Post als eine weitere Schlagzeile des Vorwahlkampfs.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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