Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Diesel bei 2 €: Auto kostet ein Drittel des Gehalts
Rohölpreis steigt auf 101,5 Euro. In Spanien kosten Pendelfahrten bis zu 400 Euro monatlich.
Die im Diskurs kursierende Berechnung basiert auf 80 Kilometern täglich zur Arbeit. Das sind 400 km pro Woche und 1.600 km pro Monat. Bei einem gemischten Verbrauch von sieben Litern je 100 Kilometer – konservativ gerechnet, da Transporter mehr verbrauchen – fallen für Diesel etwa 200 Euro pro Monat an. Addiert man anteilig Versicherung, TÜV, Kfz-Steuer, Leasingrate und Rücklagen für Reparaturen, ergibt sich eine Summe von 400 Euro für die notwendige Mobilität bei einem Gehalt von 1.200 Euro. Ein Drittel des Bruttoeinkommens wird verbrannt, um zum Arbeitsplatz zu kommen.
Der Kraftstoffpreis setzt weiter unter Druck. Die konkreten Zahlen sind an den Zapfsäulen sichtbar: Der Liter Diesel liegt bei Repsol, BP und Galp in Valencia bei 2 Euro; im Petroprix-Netz kostete Normalbenzin (95) noch 1,61 Euro und Diesel 1,75 Euro. Der Durchschnittspreis liegt bei rund 1,60 Euro für Benzin und 1,80 Euro für Diesel, obwohl der Großteil des Fuhrparks, Lieferwagen, Maschinen und Traktoren auf Diesel angewiesen ist.
Die Marge des Geringverdieners mit 1.200 Euro entscheidet, ob er diesen Monat das Auto oder den Kühlschrank austauscht.
Rohölpreis schießt auf 101,5 Euro
Der Barrel Rohöl notiert bei etwa 101,5 Euro, und die Kurve macht Angst. Der Sturm hat mehrere Schichten, keine davon ist oberflächlich. Öl verteuert sich durch geopolitische Risiken im Nahen Osten und Unsicherheiten bei der Versorgung aus dem Golfraum. Der schwache Euro gegenüber dem Dollar verteuert jeden importierten Barrel, da Öl in US-Dollar gehandelt wird. Hinzu kommen explodierende Raffineriemargen aufgrund von Kapazitätsschließungen in Europa und einer globalen Nachfrage, die nicht nachlässt.
Mitten im Lärm zitiert ein Kommentar, der die Debatte eröffnet, den US-Präsidenten mit den Worten „Wir werden viel Geld verdienen“, wie es die Presse berichtete. Diese Aussage stößt bei denen, die den Liter zu Goldpreisen zahlen, auf Unmut. Nicht alle gewinnen.
Warum steigt der Dieselpreis, obwohl die neue Steuer noch nicht gilt?
Das ist die häufigste Frage. Die Dieselsteuer, die die Regierung einführen wollte – geplant für 2026 und 2027 – ist noch nicht in Kraft. Was heute an der Zapfsäule gezahlt wird, ist die Summe aus teurem Rohöl, ungünstigem Wechselkurs, Raffineriemargen und bereits bestehender Besteuerung. Wenn diese Steuer kommt, steigt der Literpreis um eine weitere Stufe, und die Kontroverse über ihre Einführung während der Energiekrise ist vorprogrammiert.
Spanien produziert kein Öl: Warum wird Rohöl teurer bezahlt?
Wie im Diskurs betont wird, hängt das Land praktisch vollständig vom Ausland ab, sowohl für Rohöl als auch für einen großen Teil des Erdgases. Es gibt keine nennenswerte Eigenproduktion, die Kernkraft wird politisch entschieden abgebaut, und erneuerbare Energien sind volatil und benötigen Unterstützung durch importiertes Gas. Wenn große Käufer auf den Markt treten, konkurriert Spanien mit leeren Kassen. Und die Kassen sind leer und verschuldet.
Der Kontrast zu anderen Märkten ist auffällig. Manche behaupten, dass in Indien weder Benzin noch Diesel gestiegen sind: Beide liegen unter einem Euro. Aus China wird dasselbe Bild berichtet, mit unveränderten Kraftstoffpreisen. Der globale Schock verteilt sich ungleich, und Spanien steht auf der schlechten Seite der Verteilung.
Subventionen, die Arbeit unwirtschaftlich machen
Unter Sozialarbeitern kursiert eine Berechnung. Jemand erhält 570 Euro Grundsicherung ohne zu arbeiten; mit einer halben Stelle würde er 800 oder 900 Euro verdienen. Rechnet man Fahrtkosten, damit verbundene Ausgaben und den teilweisen Wegfall der Leistung hinzu, kippt die Bilanz. Viele schließen daraus, dass sich das Pendeln nicht lohnt.
Im Thread wird argumentiert, dass die Steuereinnahmen explodieren, während die Bürger den Gürtel enger schnallen, und dass Subventionsausgaben – Strombonus, Mindestsicherung IMV, Verkehrshilfen – einen Teil der Wirtschaft stützen. Das Problem ist nicht nur die Ausgabe. Es ist, dass deren Streichung laut Kritikern viele Menschen am Rand der Armut zurücklassen würde.
Warum spricht man bei Dieselpreisen von Hunger?
Weil Diesel nicht nur Autos antreibt: Er treibt Lastwagen, Traktoren und die Lebensmittelverteilung an. Ein Kommentar beziffert die Mehrkosten für einen Trailer aus Andalusien auf 600 Euro; die Weitergabe an die Endpreise, gemessen in Cent pro Kilogramm, tut den Rest. Laut Diskurs hat die europäische Agenda den primären Sektor ausgehöhlt und Importware bevorzugt, was dem Kontinent weniger Puffer bei Lieferengpässen lässt. Und, so die Warnung, dies ist kein Ein-Monats-Problem.
Ein Fakt bleibt, der laut einem Teilnehmer nie in den Nachrichten auftaucht. Die strategischen Ölreserven der Nationen decken etwa 30 Tage. Einen Monat Puffer zwischen dieser Preiseskalation und einer echten Versorgungsstörung. Mit Diesel nahe zwei Euro an einigen Tankstellen lautet die Frage nicht mehr, wie hoch der Literpreis steigt, sondern wie lange das System durchhält.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (217 Antworten).
Proteste in Albanien gegen den Aufkauf natürlicher Reserven durch Trumps Umfeld offenbaren ein Kräftemessen zwischen nationaler Souveränität und globalem Kapitalismus.
Acht Festnahmen, darunter sieben Minderjährige, und zwei ausgesetzte Zwangsräumungen in Mataró nach Protesten. Die Wohnungskrise verschärft sich, Vermieter drohen mit Rückzug.
Botschaften an die KI der Zukunft: Selbstkritik, Dystopien und die Gewissheit, dass die Menschheit nicht an Bomben, sondern an ihrer Unfähigkeit scheitert, aufzuhören zu streiten.
Gustavo Petro erkennt das Wahlergebnis in Kolumbien nicht an und spricht von Wahlbetrug. Die Risikoprämie steigt, die Unsicherheit belastet die kolumbianische Wirtschaft.
Die Gewerkschaft Jupol offenbart 12.000 Euro Kosten für den Personenschutz der Aktivistin Sarah Santaolalla. Vier Beamte ohne gerichtlich festgestellte Gefahr. Die Kontroverse wächst.