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Die Steuer, die in den USA auch bei bar bezahltem Haus fällig wird
Nach einer viel geteilten Rechnung zahlt man in den USA für ein bar bezahltes Haus weiterhin 1 bis 3 Prozent pro Jahr an Grundsteuer; ohne Cashflow versteigert das Finanzamt das Haus.
Wer sein Haus bar kauft, entkommt dem Fiskus in den USA trotzdem nicht
Die Vorstellung, ein Haus ohne Hypothek sei ein unüberwindbarer Schutz vor dem Ruin, zerbricht, sobald man den Atlantik überquert. Nach einer Rechnung, die derzeit kursiert, erzeugt in den USA auch ein zu 100 % bezahltes Haus eine jährliche Rechnung, die keine Ausnahme kennt: die Grundsteuer, die jedes Jahr zwischen 1 % und 3 % des Immobilienwerts auffrisst. Bei einer Million Dollar in einem Schulbezirk in Texas oder New Jersey sind das über 20.000 Dollar pro Jahr. Ohne Hypothek. Ohne Bank. Nur der lokale Fiskus.
Die These, die die Runde macht: Diese Zwangszahlung macht den Eigentümer zu etwas wie einem ewigen Mieter des Staates. Und das ist nicht die einzige Last: verpflichtende Wohngebäudeversicherung, Gebühren der Homeowners Association, Rasenpflege — mit kommunalem Bußgeld, wenn der Rasen eine bestimmte Höhe überschreitet — und Heizung. Wenn die Kündigung das Gehalt kappt, wird die Abwärtsspirale unaufhaltsam. Bleibt die Steuer unbezahlt, versteigert das örtliche Steueramt die Steuerhypothek auf dem Haus, die Polizei versiegelt es und räumt es.
Was in Spanien passiert, wenn man die IBI nicht zahlt
Die Parallele zu Spanien liegt nahe. Dort ist das Äquivalent die IBI (Spaniens kommunale Grundsteuer), und die Immobiliensteuer wird ebenfalls unabhängig davon erhoben, ob die Wohnung lastenfrei ist. Die Eigentümergemeinschaft kommt noch hinzu: Eine hohe, unbezahlte Sonderumlage kann mit einer Pfändungsverfügung enden. Der Unterschied liegt in den unpfändbaren Mindestbeträgen des Gehalts, die in den USA bei Immobilien nicht gleich greifen.
Die technische Feinheit ist wichtig. Vom monatlichen Gehalt ist ein Teil geschützt; vom Eigentum, bestehend und künftig, und vom Geld auf dem Konto nichts. Das Konto kann durch ein Verkehrsbußgeld oder eine Kommunalsteuer auf null fallen, während der Lohn seinen teilweisen Schutz behält. Diese Asymmetrie erklärt, warum die Vermögensensvermögen das gefürchtete Szenario ist.
Das Land, das in der Erzählung nicht existiert
Das Bild der USA als steuerliche Hölle kollidiert mit einer hartnäckigen Tatsache: Nur eine verschwindende Minderheit der US-Bürger wandert aus, ganz gleich, wie qualifiziert sie sind. Wäre das System so tödlich, müsste man das am Strom merken. Tut man nicht.
Manche relativieren das Drama auch geografisch. Die USA sind riesig: Es gibt Orte, an denen man fürs Bauen keine Steuern zahlt, ohne vergleichbare Bauvorschriften und ohne Nachbarschaftsvereinigungen. Die Geschichte aus der Luxussiedlung in Kalifornien beschreibt nicht das ganze Land. Und eine Warnung für ausländische Käufer, die darüber nachdenken: Amerikaner zahlen Steuern, selbst wenn sie im Ausland leben.
China, der unerwartete Spiegel
Der Vergleich mit China verblüfft. Nach Angaben eines Teilnehmers ist dort die Grundsteuer null, und die Grunderwerbsteuer fällt nur an, wenn die Immobilie weniger als fünf Jahre gehalten wurde. Wer ohne Mittel dasteht, bekommt kein Taschengeld vom Staat: Er bekommt eine Existenzsicherungsarbeit — Park fegen, Gärten gießen, öffentliche Toiletten betreuen — oder Essensgutscheine von rund 50 Euro monatlich für über 60-Jährige oder Bedürftige, mit Lieferung nach Hause, wenn der Empfänger sich nicht bewegen kann.
Die Schlussfolgerung aus diesem Kontrast ist für manche Erzählungen unbequem: Beim Wohnen wäre das als proge verschriene Land sozialistischer als China selbst. Mit abbezahltem Haus gibt es dort kein ernstes Problem. Hier kommt die Rechnung weiter jedes Jahr, pünktlich, ohne zu fragen, ob man Arbeit hat.
Abzuwarten bleibt, ob diese Linie der Mittelklasse-Exekution enger oder weiter wird. Schuldenfreies Eigentum ist nicht mehr synonym mit unantastbar. Am Kalender des Fiskus ändert sich nichts.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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