Die kalkulierte Grausamkeit des Krieges: 285 Euro pro russischem Soldaten

Eine verstörende Zahl kursiert in den sozialen Medien: 285 Euro für jeden getöteten russischen Soldaten. Eine Analyse dessen, was diese groteske Kriegsbilanz verrät.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die groteske Kalkulation des Krieges: 285 Euro pro Soldat

285 Euro. Das ist die Zahl, die in bestimmten Foren als Kosten für die Ausschaltung eines russischen Soldaten im Nahkampf gehandelt wird. Der Vergleich mit einem Insektenspray für 10 Euro ist kein Zufall: Er zeigt, wie sehr das Leben in diesem Konflikt zur Ware geworden ist.

Schnäppchenpreis oder Beleidigung?

Während manche 285 Euro für einen unvorstellbar hohen Betrag halten, um ein Leben zu beenden, sehen andere ihn im Kriegskontext als verkraftbar an. Die Diskussion geht über das rein Wirtschaftliche hinaus: Sie ist ein Symptom dafür, wie Technologie und Propaganda den Wert des menschlichen Lebens verwischt haben. Drohnen, für die es keine Entschädigung gibt, fügen eine weitere Ebene der Kälte hinzu.

Am Ende bleibt eine Zahl, die verstört. 285 Euro. Nicht einmal für einen Billigflug reicht das. Aber in der Kriegswirtschaft ist das offenbar der Preis eines Soldaten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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