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Die Grafik, die den Mythos Argentinien vs. Spanien entkräftet
Argentinien wächst um 4 % und ist G20-Mitglied, doch sein BIP pro Kopf liegt weiterhin nur bei der Hälfte des spanischen. Die Grafik seit 1960 erzählt die ganze Geschichte.
Argentinien vs. Spanien: die BIP-pro-Kopf-Grafik, die Mythen entkräftet
Wenn ein Argentinier damit prahlt, dass sein Land G20-Mitglied ist und Spanien nicht, weiß man, was kommt: der wirtschaftliche Vergleich. Aber die Zahl, die meist vergessen wird, ist das BIP pro Kopf seit 1960 – eine Grafik, die zeigt, wie Argentinien, das weit vorn startete, immer mehr Boden verlor, bis Spanien es Anfang der 90er Jahre überholte. Heute, unter Milei, sieht die Sache anders aus.
Argentinien ist Mitglied der G20, Spanien nicht. Es stimmt auch, dass Spanien seit Jahrzehnten europäische Gelder erhält, ohne die es auf dem Niveau von Ländern wie Albanien läge. Aber die harten Daten: Spanien hat laut den neuesten Zahlen eine doppelt so hohe Arbeitslosenquote wie Argentinien. Und das argentinische BIP wächst unter Milei um 4 % im Jahresvergleich, ein Tempo, das Spanien seit der Krise 2008 nicht mehr gesehen hat. Außerdem hat Argentinien seine Ex-Präsidentin zu Hausarrest verurteilt, was Spanien mit seinen früheren Amtsträgern nie getan hat. Dennoch liegt das spanische BIP pro Kopf laut Daten der Weltbank weiterhin 50 % über dem argentinischen. Genau diese Grafik, die langfristige, sollte man heranziehen, um die Aufwärtstrends einzuordnen.
Argentinien ist vorangekommen, aber eine gewaltige Lücke bleibt. Spanien hat trotz seiner Probleme weiterhin ein Polster, das die Wachstumszahlen nicht ganz widerspiegeln. Die unbequeme Zahl: Kein Land auf dem amerikanischen Kontinent lebe von fremdem Geld, so das Argument; doch das spanische BIP pro Kopf ist fast doppelt so hoch wie das argentinische. Das ist der springende Punkt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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