Die Banken gewinnen immer, ihr Dummköpfe

Banken leihen sich Geld bei der Zentralbank zu einem Satz und verleihen es zu einem weit höheren. So funktioniert das Geschäft und warum der Wohnungsmarkt das System stützt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Das Bankgeschäft besteht darin, Geld zu einem Zinssatz aufzunehmen und es zu einem höheren zu verleihen, und in Spanien ist der Wohnraum das Asset, das diese Marge trägt. Wer keine eigene Zentralbank und keinen souveränen Staat hat, ist den Regeln anderer ausgesetzt.

Die Europäische Zentralbank leiht Banken Geld zu einem Zinssatz. Diese Banken verleihen dasselbe Geld dann zu einem deutlich höheren Satz an Familien und Unternehmen. Die Differenz zwischen dem, was sie für das Geld zahlen, und dem, was sie dafür verlangen, ist im Wesentlichen ihre Marge. Das Risiko tragen sie nicht allein: Sie verlangen Sicherheiten und vollstrecken diese, wenn ein Kredit kippt.

## Das Geschäft mit der Marge

Eine Geschäftsbank leiht sich Liquidität bei der Zentralbank zu einem offiziellen Satz, etwa **1%**, und legt sie am Markt zu **3%** an. Diese Spanne ist ihr Gewinn. In Spanien stützt sich dieses Geschäft auf die Eigentumskultur: Wohnraum ist das Asset, das die meisten Hypotheken absichert.

Der **IWF**, die **EZB** und die **Federal Reserve** geben die Regeln des internationalen Finanzsystems vor. Ihre Empfehlungen beeinflussen die Wirtschaftspolitik der Regierungen, die wiederum über Wohnraum, Miete und Kredit legislieren.

## Wenn der Kredit platzt

Zahlt der Schuldner nicht, vollstreckt die Bank die Sicherheit. In Spanien sind einige dieser Problemaktien in den Besitz des **Staates** übergegangen, zu einem von Gutachtern festgelegten Preis. Danach kauft die Bank dieselben Assets zum Schleuderpreis zurück. Das Risiko wird vergesellschaftet, der Gewinn privatisiert.

Immobilien werden nach Kriterien bewertet, die die Institute selbst festlegen. Diese Bewertung bestimmt, wie viel verliehen, wie viel vollstreckt und zu welchem Preis die Sicherheit verkauft wird.

## Währungssouveränität

Ein Land ohne eigene Zentralbank und ohne fiskalische Souveränität ist an die Entscheidungen anderer gebunden. Spanien hat seit **1999** kein eigenes Geld mehr, seit es den **Euro** eingeführt hat. Das schränkt seinen Handlungsspielraum in Krisen ein.

Die Alternative, so argumentieren Befürworter der Währungssouveränität, besteht darin, eine Zentralbank und einen Staat zu haben, die ohne äußere Vormundschaft entscheiden. Ohne das schrumpft der Spielraum.

Dieser Artikel beschreibt allgemeine Mechanismen des Finanzsystems und stellt keine wirtschaftliche oder rechtliche Beratung dar.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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