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Die angebliche Zensur eines Films, den VOX nie verbot
Eine Behauptung, die spanische Region Kastilien und León habe einen Film verboten, bleibt ohne jeden Beleg und wird von einem anderen Beteiligten dementiert. Es geht um geförderte Filme…
Der Film, den VOX nicht verboten hat (und die Falschmeldung, die es behauptet
Eine Nachricht behauptet, in Kastilien und León, einer spanischen Region, sei ein Film „bereits verboten" worden. Es gibt keinen Beschluss, keine Anordnung, kein Verfahren. Was es gibt, ist eine behauptung ohne Quelle, die das Gespräch eröffnet und die bei der ersten Bitte um Belege ohne Antwort bleibt. Die einzige Reaktion war ein Ausfall über die „schwarzen Kugeln" des Autors. Von da an geht es nicht mehr um den Film, sondern um etwas anderes: den Nährboden, auf dem man jede Zensur glaubt, egal wer sie ausspricht.
Was behauptet wird und was sich überprüfen lässt
Die erste Nachricht liefert keinen Link, kein Amtsblatt, keinen Beschluss der Regionalregierung und keine Pressemitteilung. Nur die Behauptung. Wenn Quellen verlangt werden, kommt eine Beleidigung. Und wenn ein anderer Beteiligter die Lage prüft, fällt das Fazit gegenteilig aus: „Nein, haben sie nicht." Das heißt: Zum Zeitpunkt dieser Diskussion ist kein Verbot bekannt, und wer auf seinem Bestehen beharrt, hat kein einziges Dokument vorgelegt.
Auch der rechtliche Rahmen passt nicht zur Erzählung. Die Kinos gehören privaten Unternehmen, der Vertrieb läuft über private Betreiber und Produzenten. Ein Film zurückzuziehen würde eine Anzeige eines Geschädigten, eine einstweilige Verfügung eines Richters und, falls die Anschuldigung nicht trägt, einen Schadensersatz erfordern. Eine Landesregierung beschlagnahmt keine Premiere mit einem Vermerk. Das ist der stärkste Punkt des gesamten Gesprächs – und der, den niemand auf der Gegenseite mit Argumenten angefochten hat.
Zensur als Waffe
Es gibt eine Strömung, die sagt, das Verbot existiere nicht, aber das andere Lager habe den Boden bereitet: Gesetze mit subjektiven Inhaltskriterien, Cancel Culture, Druckkampagnen und normalisierte öffentliche Bloßstellungen. Aus dieser Sicht wäre die Falschmeldung die symmetrische Antwort auf Jahre des Gleichen. Andere sehen es umgekehrt: Die Anschuldigung ohne Belege ist das Problem, nicht die Lösung, und macht jedes Gerücht zu Wahlkampfmunition.
Das Ergebnis ist eine Debatte, die nicht um Filme geht. Sie geht darum, wer das Monopol auf die Opferrolle beanspruchen darf. Und da ähneln sich beide Lager nur allzu sehr.
Geförderter Film im Visier
Das Gespräch driftet Richtung öffentliches Geld. Kritisiert wird, dass Filme mit ideologischer Botschaft finanziert und das Publikum dann noch Eintritt zahlen lässt, um sie zu sehen. Dagegen die klassische Verteidigung: Wer es nicht mag, geht nicht hin. Die Paradoxie weist ein anderer Beteiligter auf: Ein Verbot, gäbe es es, würde den Geldbeutel derer schützen, die den Film ohnehin nicht sehen wollten. Und man erinnert daran, dass eine staatliche Boykottierung einer Premiere in der spanischen Demokratie schon einmal vorkam – mit dem Präzedenzfall eines Films, der in Zapateros Amtszeit ins Visier geriet.
Verbot? Kein einziger Nachweis. Zensur? Die der DGT (Spaniens Verkehrsbehörde), die ebenfalls einschränkt und gegen die niemand so laut protestiert. Der Unterschied ist natürlich, wer das Papier unterschreibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (36 Antworten).
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