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Die 11-M-Spaltung: Gisbert gegen Farrerons, zwei unvereinbare Deutungen
Der Streit zwischen Rubén Gisbert und Farrerons über die Urheberschaft der Madrider Anschläge von 2004 offenbart einen Ego-Krieg und zwei sich ausschließende Theorien. Lassen sie sich versöhnen?
Die 11-M-Spaltung: zwei Experten, zwei Erzählungen und ein Ego-Konflikt
Eine knappe Behauptung: Der Revisionismus zu den Madrider Anschlägen von 2004 (11-M) ist in zwei unvereinbare Lager zerbrochen, verkörpert durch Rubén Gisbert und den Akademiker Farrerons, deren Thesen zum Anschlag nicht nur in den Fakten, sondern auch in der Darstellungsweise aufeinanderprallen. Der erstere ist Autor von Untersuchungen zur CIA-Verstrickung und zu Gladio; der letztere vertritt eine Theorie, die den Anschlag mit dem rechtsliberalen Nchristentumnchristentumnchristentumnchristentum und der „Ideologie A“ verbindet, nach seinen eigenen Kategorien.
Die Debatte, die sich auf Plattformen wie NostraTV fortgesetzt hat, zeigt eine Dynamik, in der akademische Autorität und der Anspruch auf Wahrheit zu Wurfgeschossen werden. Farrerons, so seine Kritiker, „hackt den Autoritätsfehlschluss“, indem er eine Doktorarbeit präsentiert, die sich als unumstößliche Wahrheit aufspielt. Gisbert wiederum wird vorgeworfen, der „Ideologie B“ anzugehören und sich nicht dem „größten Experten des Landes“ unterzuordnen – ein Etikett, das seine Gegner für übertrieben halten.
Der Ego-Kampf, der die Substanz verdeckt
Jenseits der Theorien tritt ein narzisstischer Machtkampf zutage. Eine kritische Analyse hält das „Ego“ für ein falsch angewandtes modernes Konzept; wirklich verhandelt werden der Stolz und das Bedürfnis, als autoritative Stimme anerkannt zu werden. Der Vorwurf, „Queens“ und „Spinner“ zu sein, die ihre Anhänger indoktrinieren, ist nicht anekdotisch: Er zeigt die Ermüdung eines Teils des Publikums gegenüber Deutern, die ihre Erzählung mit Überheblichkeit aufdrängen.
Die Diskussion über den 11-M gabelt sich damit in zwei Wege: jene, die Farrerons und seine unumstößliche These folgen, und jene, die wie Gisbert eine Linie vertreten, die näher an einer direkten Intervention der USA unter Nutzung von Stützpunkten in Spanien liegt. Die Methode jedes einzelnen – die „Fundamentalontologie“ des einen gegen das „Röntgenbild der Ideologie A“ des anderen – erzeugt gegenseitiges Misstrauen.
Ein Schluss mit Vorbehalt: Die Zeit wird zeigen, ob sich eine dieser Linien in der Geschichtserzählung durchsetzt oder ob, wie es scheint, die persönliche Spaltung jede Synthese verhindern wird. Bis dahin bleibt das am 11-M interessierte Publikum mit zwei Versionen zurück, die sich nicht addieren, sondern gegenseitig aufheben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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