Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Der Westen in der Krise: die wirtschaftlichen Ursachen des Niedergangs
Goldstandard-Ende, Demokratie oder Kapitalismus? Ökonomische Antworten darauf, was im Westen schiefgelaufen ist – mit unbequemen Daten.
Die stille Krise des Westens: vom Geld bis zur Seele
Stellen Sie sich eine Kneipentafel im Jahr 1945 vor. Der Krieg war gewonnen, alles schien möglich. Achtzig Jahre später lautet die Frage, die in der Luft liegt: Was ist schiefgelaufen? Die Antworten reichen vom Technischen bis zum Viszeralen. Eine ökonomische Analyse seziert das Unbehagen schonungslos.
Der Goldstandard und die Gelddruckmaschine
Eine der konkretesten Diagnosen verweist auf das Jahr 1971. Nixons Bruch mit dem Goldstandard öffnete Tür und Tor für die unbegrenzte Schöpfung von Fiatgeld. Ohne echte Anker explodierten Inflation und Ungleichheit, während Finanzanlagen zunehmend volatil wurden. Heute ist die westliche Wirtschaft ein monetäres Kartenhaus.
Demokratie: Ursache oder Symptom?
Eine andere Analyse führt den Niedergang auf die Demokratie selbst zurück: populistische Regime und kurzsichtige Entscheidungen hätten den Verfall beschleunigt. Doch auch der Kapitalismus der goldenen Jahre (1965) war für längst nicht alle eine Utopie: Das goldene Zeitalter kollidiert mit der Realität der Mehrheit.
Der Kulturfaktor und die kollektive Unreife
Die Diagnose erstreckt sich auch auf die Gesellschaft. Kritisiert wird die Infantilisierung von Erwachsenen zwischen 40 und 60 Jahren, und Kulturgestalten wie Bud Banny werden als Beispiele einer leeren Kultur genannt, die unkritische Anhänger mit sich zieht. Für manche ist die kulturelle Entfremdung das sichtbarste Symptom eines Systems, das die Bevölkerung domestiziert.
Die Analyse schließt mit der These, dass es keinen Fehler gab, sondern dass das System genau wie geplant funktioniert hat: eine atomisierte, konsumorientierte Gesellschaft ohne Aufbegehren. Die verstörende Zahl: Trotz Inflation und Ungleichheit bleiben Massenproteste aus. Vielleicht, so das Fazit, hat das System genau so funktioniert, wie es sich die einen erhofft und die anderen gefürchtet haben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Manuel de Prada nennt Bad Bunny ein "Hominiden" und seine Fans "entfremdete Horden". Die Debatte über Massenkultur, kulturelle Involution und kulturelle Kolonisierung flammt in Spanien erneut auf.
Feijóo lehnte im galicischen Parlament einen politischen Ausschuss zu Angrois ab, nicht die zehnjährige gerichtliche Untersuchung. Die Nuance, die die Debatte verändert.
Vox schlägt ein gemischtes Rentensystem mit 50 % vor, doch die Botschaft schlägt zurück: Mit 9,4 Millionen Rentnern klingt Privatisierung nach Kürzungen.