Demokraten erobern Kongress bei Zwischenwahlen

Demokraten gewinnen beide Kammern bei den US-Zwischenwahlen. Kansas und Texas beenden fast ein Jahrhundert republikanischer Senatskontrolle.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen die Kontrolle über beide Kammern des US-Kongresses gewonnen, mit Gewinnen in Bundesstaaten wie Kansas, Texas und South Carolina. Diese legislative Mehrheit kollidiert mit der Präsidentschaft von Trump, was wesentliche kurzfristige Änderungen begrenzt.

Der Wahlabend ergab eine Karte, die kaum jemand erwartet hatte. Die Demokraten errangen die Kontrolle über beide Kammern des United States Congress bei den Zwischenwahlen. Das Ergebnis verschiebt das Machtgleichgewicht in Washington und wirft eine unbequeme Frage auf: Wie weit kann eine legislative Mehrheit gehen, wenn das Weiße Haus weiterhin in den Händen von **Trump** liegt?

## Kansas und Texas beenden jahrzehntelange Republikaner-Herrschaft
In **Kansas** waren die Senatssitze seit fast **100 Jahren** in republikanischer Hand. Die Demokraten haben diese Serie durchbrochen. Ähnliches geschah in **Texas**, wo die republikanische Dominanz im Senat ebenfalls auf fast ein Jahrhundert zurückging. Dies sind keine zufälligen Siege, sondern Zeichen einer Verschiebung des Wählervotums in Gebieten, die als sicher galten.

In **South Carolina** gewann zuletzt 1998 ein Demokrat einen Senatssitz. Auch diese Lücke ist nun geschlossen. Und in **Iowa** siegte der Demokrat **Josh Turek** in einem Sitz, den seine Partei seit fast **20 Jahren** nicht mehr innehatte.

## Michigan und der Faktor des Wahlkampfs
In **Michigan** wurde der Senatskandidat **Abdul el Sayed** von **Trump** als „Muslim, Terrorist und Kommunist“ beschimpft. Umfragen zeigten ihn mit **sieben Punkten** Vorsprung vor seinem republikanischen Gegner. Die Anschuldigung scheint seine Kandidatur nicht gebremst zu haben.

## Was kann ein demokratischer Kongress mit Trump im Weißen Haus tun?
Angesichts dieser Lage sind wesentliche wirtschaftliche Änderungen sehr unwahrscheinlich. In der Außenpolitik sieht es ähnlich aus: Eine Mehrheit der Demokraten unterstützt **Israel**, **Selenskyj** und den Krieg in der Ukraine sowie die Konfrontation mit **China**, **Indien** und **Russland**.

Ein Punkt ist jedoch wichtig. Mit den Demokraten können die Befugnisse und Pflichten bekräftigt werden, die die **Verfassung** dem Kongress verleiht – Befugnisse, auf die republikanische Abgeordnete seit Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus fast vollständig verzichtet haben. Die entscheidende Frage ist, ob die Demokraten Gesetze vorschlagen und verabschieden können, selbst wenn Trump sie ablehnt. Das ist die Frage, die die nächsten zwei Jahre bestimmt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3 Antworten).

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