David Cal: Debatte über seinen Körperwandel nach dem Karriereende

Forumdebatte über David Cals Gewichtszunahme: Kalorienverbrauch, Gewohnheiten und Kritik an der Erwartung, dass Ex-Sportler in Eliteform bleiben

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

David Cal: Debatte über seinen Körperwandel nach dem Karriereende

Was passiert mit einem Spitzensportler, wenn er aufhört, einer zu sein? Diese Frage zieht sich durch den Fall von David Cal, einem der besten Sportler, die Spanien hervorgebracht hat, und seinen körperlichen Wandel nach dem Rücktritt. Die Diskussion beginnt mit einer unbequemen These: Derselbe Körper, der mühelos Muskeln aufbaut, setzt genauso mühelos Fett an. Der mesomorphe Körperbau, der auf dem Wasser wie ein Superheldenanzug wirkte, wird zum schlimmsten Feind, wenn der Energieverbrauch einbricht und der Löffel wie gewohnt wandert, so mehrere Teilnehmer.

Der Verbrauch schaltet sich ab, die Zufuhr nicht

Nach einer Berechnung, die im Thread kursiert, verbrennt ein Elite-Kajakfahrer in der Trainingsphase zwischen 5.000 und 6.000 Kalorien täglich. Ein Profifußballer rund 4.000, davon 1.500 in einem Spiel. Diese Zahlen sind kein Schmuck: Sie sind der Motor, der das Gewicht im Zaum hält. An dem Tag, an dem der Motor ausgeht, bricht die Gleichung zusammen. Manche bringen es auf den Punkt: Man hört auf, Fett zu verbrennen, isst aber weiter wie bisher.

Die hormonelle Erklärung taucht früh in der Unterhaltung auf. Das Ungleichgewicht wird sogar mit einer männlichen Menopause verglichen – ein fragwürdiger Vergleich, aber er deutet auf etwas Reales hin: Der Körper erhält nicht mehr die Signale, die ihn im Gleichgewicht hielten. Und es ist nicht nur Biologie. Das Karriereende bringt Verletzungen, Schmerzen, andere Prioritäten und vor allem die Freiheit, das Steak mit Speck zu essen, das zwanzig Jahre lang verboten war.

Wie viel Gewicht kann man nach dem Sport zunehmen?

Die Spanne, die die Strengeren zulassen, ist eng: fünf oder zehn Kilo wären noch normal. Vierzig nicht. Das Argument: Verletzungen sind keine Entschuldigung – manche sind mit eingegipstem Arm ins Gym gegangen – und wer, abgesehen von einem schweren Unfall, 40 Kilo zu viel auf die Waage bringt, hat sich gehen lassen. Die Antwort darauf ist so einfach wie vernichtend: Jeder entscheidet selbst, wofür er seine Kraft einsetzt, und von einem Olympiasieger sollte man nicht verlangen, seine Vorzeigefigur zu behalten, nur um das Publikum zu erfreuen.

Der Vergleich mit anderen Fällen dient als Gradmesser. Angeführt wird ein Ex-Radfahrer, der nach dem Karriereende auf rund 100 Kilo kam, bei einer Breitensportfahrt ausstieg und, gekränkt im Stolz, so lange wieder trainierte, bis er vorne mit dabei war. Das Gedächtnis des Körpers existiert. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis es sich meldet: Manche rechnen mit vier Jahren, um zwei Jahrzehnte Bewegungsmangel rückgängig zu machen.

Das Alter, das Six-Pack und die Falle mit 17

Mit 15 oder 17 hat eine Gruppe jugendlicher Oberkörper fast von Natur aus ein Six-Pack. Fünf Jahre später behalten es nur noch die, die trainieren oder von Natur aus dünn sind. Das Alter schont niemanden, auch keinen Ex-Athleten. Und der Bewegungsmangel nimmt seinen Tribut, den viele nicht sehen: Menschen, die mit ihrer Schlankheit prahlen und bei einem einzigen Bizeps-Curl entlarvt werden. Nicht das Schlimmste, aber auch nicht ideal.

Die hausgemachte Rechnung, die kursiert, ist ein Lehrbuchbeispiel: jeden Genuss in Minuten auf dem Laufband umrechnen. Ein 300-Kalorien-Joghurt entspricht einer halben Stunde Gehen. So vergeht einem das Verlangen. Die Kehrseite ist die Langsamkeit des richtigen Weges: ein Kilo pro Monat über zehn Monate, während man im Bankdrücken die Marken hält oder steigert und gleichzeitig Fett verliert. Frustrierend, ja. Nachhaltig, auch.

Der Abkürzer, den es nicht gibt

40 Kilo in zwei Monaten abnehmen ist unmöglich, auch nicht mit dem Modewirkstoff. Mindestens ein halbes Jahr, und das mit größter Ernsthaftigkeit. Die drastischen Abnahmen, die man gesehen hat, gab es bei sehr jungen Menschen, und der Körper mag sie überhaupt nicht. Der fachliche Konsens jenseits des Lärms zeigt auf das Übliche: Gehen, Krafttraining und Ernährung. Alles gleichzeitig. Ohne Wunder.

Die Grundfrage bleibt: Ist es ein Gesundheitsproblem oder ein ästhetisches? Die ehrliche Antwort lautet, dass beides vermischt wird und niemand es trennen will. Unterdessen macht der Champion mit seinem Leben, was er will – genau das, was jeder täte, der den Himmel mit Händen berührt hat.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (45 Antworten).

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