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Chinesische Yacht für 1.000 Euro: die Kosten, die niemand einrechnet
Die chinesische Yacht für 1.000 Euro ist auf dem Papier ein Schnäppchen: 2.000 für den Transport, 4.000 an Steuern und 8.000 pro Jahr für den Liegeplatz.
Die chinesische Yacht für 1.000 Euro: das Kleingedruckte des Schnäppchens
Eine Anzeige auf Alibaba bietet eine Yacht für 1.000 Euro an. Das klingt nach einem Schnäppchen, doch das Kleingedruckte entlarvt es. Der Transport aus China kostet rund 2.000 Euro, die Importsteuern weitere 4.000. Und dann ist da noch der Liegeplatz: mehr als 8.000 Euro pro Jahr. In der Summe wird die 1.000-Euro-Yacht zum monatlichen Geldgrab.
Trotzdem gibt es welche, die es als Schnäppchen verteidigen. „Der Preis ist fair für das, was sie bietet“, heißt es. Vielleicht für alle, die sie als anspruchsloses Süßwasser-Spielzeug wollen. Denn Achtung: Die billige Yacht ist nicht fürs Meer gedacht, sondern für Flüsse und Seen. Und die spanische Schifffahrtsbürokratie spart man sich auch mit Rabatten nicht: Papiere, Versicherung und die maritime Hauptuntersuchung inklusive.
Die Ironie liegt auf der Hand: Während manche Gruppen mit Fördergeldern empfangen werden, wird von jedem, der die Regeln einhalten will, jede letzte Unterschrift verlangt. Das Ergebnis: Die vermeintliche Ersparnis zergeht zwischen Frachtkosten, Gebühren und schwimmenden Marinas. Der Traum von der Low-Cost-Yacht scheitert, bevor sie überhaupt das Wasser berührt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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