Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
China hält Zinsen stabil: Wirtschaft kämpft gegen Deflation
Nahezu null Prozent CPI und deflatorischer PPI erklären Pekins Zinsstagnation; billigeres Geld reaktiviert den Kreditmarkt nicht.
China erhöht die Zinsen nicht, weil es keine Inflation hat: Das Gegenteil ist der Fall
Warum ist China der einzige große Akteur, der die Zinsen nicht angehoben hat? Weil sein Problem exakt das Gegenteil von dem in den USA und der Europäischen Union ist. Während die großen westlichen Volkswirtschaften die Kosten für Geld erhöhten, um die nach-ELbichito-Demand-Inflation und die Energiekostenexplosion zu bremsen, steht Peking vor einer anderen Situation: Ein CPI, der seit geraumer Zeit nahe Null oder sogar im negativen Bereich liegt, und ein PPI, der seit Jahren unter Deflation leidet.
Das ist der Ausgangspunkt. Eine Zinserhöhung in einem solchen Land wäre keine monetäre Orthodoxie, sondern ein Tötungsschlag für den Konsum.
Warum China die Leitzinsen nicht erhöhen kann
Die wiederkehrende Diagnose lautet Bilanzrezession. Der chinesische Immobiliensektor ist eingebrochen — Evergrande, Country Garden und eine Liste weiterer Fälle, die selten Schlagzeilen machen —, die Haushalte sind hoch verschuldet und vor allem verängstigt. Wenn ein Haushalt glaubt, dass sein größtes Vermögenswert, seine Wohnung, an Wert verliert, während die Schulden unverändert bleiben, hört er auf zu konsumieren. Der Konsum lässt sich nicht durch eine Pressekonferenz ankurbeln.
Hier liegt die Paradoxie, die das Lehrbuch widerlegt: Auch eine Senkung der Zinsen hilft nicht. Es ist wie Seilziehen. Der Kredit fließt nicht, weil niemand mehr Schulden aufnehmen will, nicht weil das Geld teuer ist.
Kann China die USA durch den Verkauf seiner Staatsanleihen destabilisieren?
Die andere häufig gestellte Frage betrifft Pekings Umgang mit seinen Devisenreserven. Diese werden von der SAFE (State Administration of Foreign Exchange) verwaltet, und ein erheblicher Teil wurde in US-Staatsanleihen investiert, wobei die Zinserträge dem Staat zugutekommen. Kein buchhalterischer Trick, einfach nur so.
Was man sich vorstellt — hunderte Milliarden auf einen Schlag abstoßen, um die USA zu schwächen — ist naiv. Ein solcher Schritt würde den Wert des chinesischen Portfolios sofort entwerten und die Refinanzierungskosten für Peking in die Höhe treiben. Gegenseitige Abschreckung, kein roter Knopf. Und das Detail, das fast niemand beachtet: Die Rendite dieses Portfolios ist vernachlässigbar im Vergleich zum Loch im Immobiliensektor.
Vom Yuan zur Goldbarren: Der steuerliche Aspekt des Goldes
Von hier aus entwickelt sich das Thema weiter. Es wird behauptet, Gold sei der ultimative sichere Hafen: gekauft mit Ausweis, ohne Spuren hinterlassen, im Garten vergraben. Das Kleingedruckte entkräftet diese Erzählung. Wenn eine Rechnung existiert, versteuert sich der Verkauf des Metalls wie jeder andere Kapitalgewinn, zwischen 19 % und 23 %, zusätzlich ohne Dividenden und mit Verwahrgebühren. Wenn keine Rechnung existiert, ist das Problem nicht der gepanzerte Transportwagen: Es ist Artikel 39 des IRPF (spanische Einkommensteuer), der bei nicht gerechtfertigtem Vermögen aufgrund des Lebensstandards Vermutungen zulässt, ohne dass man graben muss.
Und ein Detail, das die Fantasie vom unsichtbaren Schatz zunichte macht: Gesetz 7/2012 verbietet Barzahlungen über tausend Euro. Du hast das Gold, aber du kannst damit kein Auto kaufen.
Eine kursierende Berechnung stellt Zahlen auf die andere Seite. 50.000 Euro im S&P 500 über zwanzig Jahre, mit 8 % pro Jahr, werden zu etwa 233.000 Euro; das Finanzamt bekommt knapp 41.000 Euro. Bei 10 % steigt der Betrag auf 336.000 Euro und die Steuerrechnung liegt bei rund 68.000 Euro. Zwischen 22 % und 24 % des Gewinns, nur beim Verkauf.
Am Ende bleibt die einzige Gewissheit wie immer: Den Zinssatz, den du zahlst, legt jemand anderes alle vier Jahre fest, und der Stein, den du in den Garten vergräbst, wiegt genau gleich viel. Steuerliche Freiheit ist derzeit ein Katalogprodukt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Hohe Preise für Oktopus in Pontevedra: Wir analysieren die tatsächlichen Kosten des Kopffüßers im Vergleich zur Verkleinerung der Portionen in der galizischen Gastronomie.