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Ceuta überfordert: 200 Migranten pro Minute an Spaniens Grenze
Rund 200 Personen pro Minute versuchten, nach Ceuta in Spanien zu schwimmen. Die überforderte Guardia Civil bat die Regierung um Hilfe, während sich die Migrationskrise zuspitzt.
Ceuta überfordert: 200 Migranten pro Minute an Spaniens Grenze
Die Nacht zum Donnerstag war die intensivste an der Grenze von Ceuta seit Monaten. Hunderte Menschen versuchten hereinzuschwimmen, während die Guardia Civil (paramilitärische Polizei Spaniens) so überfordert war, dass sie die Menschen nur noch aus dem Wasser holen konnte, ohne den Zustrom stoppen zu können. Nach Angaben von Quellen innerhalb der Truppe sind alle Einheiten auf dem Meer und an der Straße im Einsatz, doch der Druck lässt nicht nach.
Die beeindruckendste Zahl lieferte die Live-Berichterstattung von Cuatro: 200 Personen pro Minute versuchten, die Grenze zu überqueren. Hielte diese Rate an, hätten in einer Stunde mehr als 12.000 Migranten den Zugang versuchen können. Die Stadt hat sich an die höchsten Staatsstellen um Hilfe gewandt, doch die Unterstützung bleibt aus.
Warum jetzt? Die Hypothese der saharauischen Staatsbürgerschaft
Der politische Kontext fügt eine weitere Ebene der Spannung hinzu. Erst vor einer Woche gewährte die spanische Regierung einer Gruppe von Sahrauis die Staatsbürgerschaft – eine Entscheidung, die Rabat laut Analysten als Vorwand nutzt, um Druck auszuüben. Im Militärjargon spricht man von "hybriden Aktionen": der Einsatz von Migration als Waffe diplomatischen Drucks.
Ein Phänomen mit ungewöhnlich guten körperlichen Voraussetzungen
Unter den Einsatzkräften vor Ort fiel ein Detail auf: Die ankommenden Migranten sind körperlich hervorragend trainiert, weit über dem Durchschnitt. Manche vermuten, dass es sich nicht um schutzbedürftige Personen handelt, sondern um gezielt wegen ihrer Ausdauer ausgewählte Individuen – was die These einer orchestrierten Operation untermauert.
Die Nacht gilt als die schlimmste des Jahres und übertrifft sogar die Krise vom Mittwoch. Derweil ist der Ministerpräsident laut Quellen im Forum im Urlaub, und die Opposition fordert eine entschlossene Antwort. Die Grenze bleibt faktisch offen, und Marokko scheint nicht gewillt, den Strom zu stoppen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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