Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ceuta (Spanien): freie Krankenhausbetten, kranke Migranten auf der Straße
Obwohl im Krankenhaus von Ceuta Betten frei sind, schlafen kranke Migranten auf der Straße. Die offiziellen Zahlen widersprechen der Realität vor Ort.
Freie Betten, Kranke auf der Straße: das Gesundheitsparadox von Ceuta
Das Universitätskrankenhaus der spanischen Enklave Ceuta hat 212 Plätze, die Hälfte davon ist leer. Nur 101 Patienten sind aktuell aufgenommen, weniger als 30 davon sind Migranten. Gesundheitsministerin Mónica García nutzt dies als Beweis dafür, dass kein Gesundheitskollaps herrscht. Das Problem: An Sammelpunkten am Stadtrand drängen sich weiterhin Hunderte Migranten zusammen, darunter Verletzte und Kranke, die in der offiziellen Statistik nicht auftauchen.
Die Belastung der Gesundheitsversorgung ist seit dem ersten Tag der Massenüberquerung stetig gesunken: 1.149 Personen wurden damals behandelt, am vergangenen Samstag 193. Doch dass sich das Krankenhaus leert, bedeutet nicht, dass das Problem verschwunden ist. Die Nachfrage erreicht die Betten einfach nicht.
Wer zahlt die Gesundheitsrechnung?
Der Vorgang öffnet die Debatte über die Kosten der irregulären Einwanderung erneut. Manche argumentieren, öffentliche Mittel müssten spanischen Bürgern zugutekommen und die Behandlung von Menschen, die illegal eingereist sind, sei ein Loch in den öffentlichen Kassen. Andere erinnern daran, dass Notfallversorgung ein Recht ist und dass unbehandelte Krankheiten am Ende teurer zu stehen kommen.
Die offiziellen Zahlen sind makellos. Die Bilder von der Straße sind es nicht. Wenn Betten frei sind, warum liegen die Kranken nicht darin? Die Antwort findet sich vermutlich nicht in der Pressemitteilung des Ministeriums.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Spaniens Gesundheitsministerin Mónica García fordert 16 Tage nach der Massenüberquerung Unterkünfte für Migranten in Ceuta. Die Wohnungskrise in Spanien verschärft sich weiter.
Gesundheitsministerin Mónica García konnte in Ceuta nicht sprechen: Das Gesundheitspersonal empfing sie mit „Rücktritt“-Rufen wegen ihres Umgangs mit der massiven Ankunft von Migranten.
Ángel Gaitán, bekannter spanischer Automechaniker, hat den jungen Mann eingestellt, der wegen Spott über Demonstranten am Platz Sol entlassen wurde. Er zahlte im Voraus.
Iran verzichtet auf sein Atomprogramm, Venezuela geht auf Transition und Kuba rückt dem Wandel näher. Warum stellt die Presse Trump weiterhin als Verlierer dar? Eine Analyse von…
Die Anklage gegen die Töchter von Zapatero löst eine Debatte über die Ethik aus, sich über das Unglück anderer zu freuen – zwischen Nepotismus-Kritik und politischer Polarisierung.