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Castillón und der Streik am 11. November: Unruhegefahr schwebt über Madrid
Castillón behauptet, Sánchez wolle am 11. November „die Straßen schwer in Brand setzen“. Nachrichten einer Gruppe der Studierendengewerkschaft fordern, Straßen zu verbrennen wie…
Castillón und der Streik am 11. November: Unruhegefahr schwebt über Madrid
Der für den 11. November ausgerufene Streik ist längst kein reines Gewerkschaftsereignis mehr, sondern ein Feld voller Verdächtigungen. Der Kommentator Castillón hat behauptet —angeblich, so die kursierenden Informationen—, Pedro Sánchez wolle an genau diesem Tag „die Straßen schwer in Brand setzen“. Die Behauptung ist kein Fakt: Es ist eine Hypothese, die die Runde macht und die die Debatte selbst nicht wirklich bestätigt. Auf dem Tisch liegen dagegen Nachrichten aus einer WhatsApp-Gruppe der Sindicato de Estudiantes (spanische Studierendengewerkschaft), die sich in den Bildungsprotest gegen Ayuso eingeschlichen hatte: Darin wird vorgeschlagen, „die Straßen zu verbrennen wie in Frankreich“, und gefordert, dass das Rathaus, Apple und Starbucks brennen.
Der Streik am 11. November wird für 11 Uhr ausgerufen, so der Aufruf, der im Umlauf ist und mit der Sindicato de Inquilinas e Inquilinos de Madrid (Madridier Mietergewerkschaft) verknüpft wird. Der Kontext ist nicht unerheblich: Angeprangert wird die Heuchelei von Óscar López, der eine Zwangsräumung kritisierte, während sein Ministerium das Verfahren billigte, um einen Nachbarn von gegenüber rauszuwerfen. Das Datum, der 11. des 11. um 11 Uhr, ist eher Parole als Arbeitskalender.
Was steckt hinter dem Verdacht auf Unruhen in Madrid?
Das gezeichnete Szenario zielt auf Madrid und Ayuso als Zielobjekt. Die Rede ist von Unruhen „auf dem Niveau dessen, was wir gerade in Frankreich sehen“, ganz ohne Spaß, konzentriert in der Hauptstadt, um seine Erzfeindin in der Politik zu treffen. Das eigentliche Argument: Die Übungen der Vorwoche hätten gezeigt, dass der Regierungsdelegierte „sehr nachsichtig“ ist. Das ist eine These, kein Beweis: Die Nachsichtigkeit wird behauptet, nicht belegt.
Dazu kommt Valladolid, wo die Unruhen mit einer Veranstaltung von Vito Quiles zusammenfallen könnten. Zwei Plätze, zwei Brennpunkte, ein und derselbe Tag.
Der Plan B der Gewalt laut der kursierenden Erzählung
Manche behaupten, die Spanier sähen sich einer Organisation gegenüber, die alles tue, um weiterzuregieren, und dass die PSOE, falls der Tribunal Supremo (oberstes Gericht Spaniens) das verfälschte Wählerverzeichnis korrigiere, um massiven Wahlbetrug zu verhindern, zu Plan B übergehen werde: der Gewalt. Es ist die härteste Hypothese der Debatte und wird als Szenario formuliert, nicht als bewiesene Tatsache.
Dagegen steht die berechtigte Frage: Würde diese Art von Bewegung Stimmen bringen? Die verbreitetste Antwort lautet nein — und falls so etwas geschähe, dann erst nach einer verlorenen Wahl, nicht davor.
Der Streik als Wahlkampf
Die politische Lesart bleibt nicht auf der Straße. Es wird argumentiert, Wahlkämpfe seien keine Kundgebungen mehr, sondern Streiks, die die Regierung selbst inszeniere, und erinnert wird an den Slogan „La fuerza de la gente“ („Die Kraft der Leute“) zusammen mit den 30 % der Stimmen und 120 Abgeordneten von 2003. Die Zahl wird als Kontrast in den Raum geworfen, ohne unabhängige Überprüfung des Materials.
Der genaue Punkt, an dem die Analyse stockt: Niemand liefert den Beweis, dass der Streik am 11. November eine Operation ist, um Madrid in Brand zu setzen. Es gibt Nachrichten einer Studierendengruppe, in denen das Verbrennen von Straßen gefordert wird, und einen Verdacht gegen die Regierung, der sich wiederholt, ohne je belegt zu werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die Grenzkontrolle am Flughafen Barajas ist Sache der Zentralregierung, nicht Madrids. Das Gerücht, das Ayuso beschuldigt, widerspricht den gesetzlichen Zuständigkeiten.
Der 15.8. deutet auf einen massiven Grenzübertritt in Melilla, Spanien, hin: Marokko, der Grenzzaun und ein Aufgebot von nur vier Soldaten markieren ein ungelöstes Dilemma.