Casio Edifice Solar für 155 Euro statt 229 Euro UVP

Ein Forumsnutzer kauft eine Solar-Casio Edifice für 155 Euro statt der offiziellen 229 Euro. Lohnt sie sich als erste Uhr?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Casio Edifice Solar für 155 Euro statt 229 Euro UVP
Casio Edifice Premium Solar: 155 Euro gegenüber den offiziellen 229 Euro

Lohnt sich eine Casio Edifice Premium Solar als erste ernsthafte Uhr? Nach dem Konsens in der Diskussion ist das bei 155 Euro inklusive Versand kaum zu bestreiten. Der Käufer fand sie in einem deutschen Laden für 141 Euro, während der offizielle Preis bei etwa 229-249 Euro liegt, und zahlte am Ende 155 Euro in einem polnischen Shop, nachdem die erste Option ausverkauft war. Sein Zweifel —er hatte sich nie für Uhren interessiert— war verschwunden, sobald er sah, dass sie solarbetrieben ist.

Was er gekauft hat, ist laut dem technischen Konsens der Diskussion eine Quarzuhr mit Tough Solar, Saphirglas und je nach genauer Referenz Funk- oder Bluetooth-Synchronisierung. Entscheidend ist die Referenz: Es gibt Versionen mit und ohne Saphir, mit und ohne Bluetooth, und der niedrige Preis enthält nicht immer dieselbe Ausstattung.

Was Tough Solar gegenüber einem Automatikwerk bietet

Das stärkste Argument ist nicht ästhetisch, sondern betrifft die Wartung. Eine Solaruhr lädt sich mit jedem Licht —Sonnen- oder Kunstlicht— und erspart den Batteriewechsel über Jahre. Der technische Hinweis, der auftaucht: Der Akku hat eine begrenzte Anzahl von Lade- und Entladezyklen und kann etwa 20 Jahre halten, wenn man die Uhr nicht monatelang dunkel in einer Schublade liegen lässt, so eine Rechnung, die im Thread kursiert. Casios Tough-Solar-Technologie ist auf Augenhöhe mit Citizens Eco-Drive, dem Maßstab in diesem Segment.

Demgegenüber ist Quarz präziser und günstiger in der Wartung als ein Automatikwerk. Der Automatik hat mechanischen Charme, aber auch Gangabweichungen, teure Revisionen und den Ärger, die Uhr nach einigen Tagen Stillstand neu stellen zu müssen. Für eine erste Alltagsuhr gewinnt Solar-Quarz funktional klar.

Bulova, Tissot oder Citizen: der Sprung auf 500 Euro

Das Gespräch driftet zu den Alternativen. Bulova erscheint als Marke mit Geschichte —der Accutron der 60er Jahre, die erste Stimmgabeluhr, die es zu NASA-Missionen schaffte— und gehört heute zu Citizen. Ihre Precisionist-Linie nutzt ein Hochfrequenz-Quarzwerk, rund 262 kHz gegenüber 32 kHz bei normalem Quarz, mit fast kontinuierlich laufender Sekunde. Das bietet ein Tissot in dieser Preisklasse nicht. Der Haken: weniger Prestige in der Szene und auffällige Designs.

Citizen und Tissot bleiben denen, die auf 500-600 Euro aufstocken wollen. Die vorherrschende Empfehlung ist klar: Für den Einstieg muss man so viel nicht ausgeben. Und manche warnen, dass der Hobbyist nach dem Automatik-Ausflug am Ende wieder zur schlichten Digital-Quarzuhr zurückkehrt, weil die technischen Leistungen pro Euro nicht aufgehen.

Das lästige Detail: das Anpassen des Bands

Der Kauf wurde für 155 Euro in Grün abgeschlossen, aber mit einer Beschwerde: Der gewählte Shop nimmt das Kürzen des Bands auf das Handgelenk nicht vor, was der vorherige kostenlos angeboten hätte. Ein kleines Detail, das zeigt, was diesen Markt wirklich bewegt: Der Preis der Uhr ist nur ein Teil der Gleichung.

Die zweijährige EU-Gewährleistung deckt den Kauf in jedem Shop der EU ab, also kostet die Ersparnis gegenüber dem offiziellen Preis nichts an Absicherung. Die offene Frage ist, ob der Käufer beim Solar-Quarz bleibt oder am Ende vom mechanischen Bicho erwischt wird. Wer seit Jahren dabei ist, tippt auf Letzteres. Und liegt fast immer richtig.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (54 Antworten).

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