Cádiz setzt Strandstreifen gegen Fußballspiel ein

Die spanische Stadt Cádiz setzt Streifen ein, damit Kinder nicht am Strand Fußball spielen. Eine neue Verordnung, Bürgerlichkeit und der Verdacht auf Abzocke.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der neue Bürgerlichkeits-Kreuzzug: Streifen, damit Kinder nicht am Strand Fußball spielen

Die Maßnahme hat Cádiz erreicht und schon bald für Empörung gesorgt. Während die einen das Ende der Ballspiele zwischen den Handtüchern begrüßen, sehen andere in der Verordnung einen autoritären Kurs, der den Strand zum Museum macht. Der Ball steht im Mittelpunkt der Kontroverse.

Der Strand ist öffentlich, sagen die Befürworter des Verbots, aber die Rücksichtnahme auch. Ein Badegast hat das Recht, in Ruhe zu lesen, ohne einem Ball auszuweichen. Das Problem ist jedoch nicht der Fußball, sondern das Fehlen von Zonierung. Statt Bereiche für jede Aktivität abzugrenzen, ist die Lösung ein totales Verbot und eine Streife, die Wache hält.

Fahrräder, Schlägelgames und Baden bei roter Flagge sind bereits verboten. Die Liste wächst. Und mit ihr der Verdacht, dass die Überwachung eher auf Einnahmen als auf ein friedliches Miteinander abzielt. Manche sehen in der Entscheidung eine Chance für kommunale Willkür, wenn nicht gar für die fette Strafe.

Der Stadtrat hat die Befugnis, ja, aber die Frage ist, ob er sie nutzen sollte, um Kinder vom Sand zu vertreiben. Bei diesem Tempo braucht man nächsten Sommer eine Genehmigung für Sandschlösser. Oder eine Lizenz für Schaufel und Eimer.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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