Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Brückensprengungen bei Bachmut lösen Debatte über ukrainischen Rückzug aus
Berichte über gesprengte Brücken auf den Routen M3 und M-03 deuten auf einen möglichen Rückzug hin, begleitet von täglichen Verlustschätzungen und ungeklärten Wiederaufbaukosten.
Brückensprengungen in Bachmut und die Erzählung eines Rückzugs
Warum eine Brücke zerstören, die auf dem Papier dazu dienen sollte, eine vorrückende Streitmacht aufzuhalten? Die kursierende Sequenz – stammend nicht von offiziellen Sprechern, sondern von Konten zur Verfolgung der Frontlinie – verortet die Sprengung der Eisenbahnbrücke auf der Straße M3 zwischen Bachmut und Slawjansk sowie einer weiteren Brücke auf der M-03, die Slawjansk mit Bachmut verbindet. Einer dieser Posts fügt die unbequeme Lesart hinzu: Dies geschieht typischerweise kurz vor einem Rückzug. Und er liefert eine Vorhersage: Bald werden alle Kanäle behaupten, Bachmut sei für die Ukraine bereits nutzlos gewesen.
Was ist über die gesprengten Brücken zwischen Slawjansk und Bachmut bekannt?
Es gibt drei übereinstimmende Spuren. Die erste bezieht sich auf die M3-Eisenbahnbrücke, die zweite auf die ukrainische Route, die von Bachmut nach Slawjansk und Charkiw führt, und die dritte spezifiziert den Punkt auf der M-03. Keine davon wird vom militärischen Kommando unterzeichnet, ein Detail, das zählt: Es handelt sich um Indizienlesarten, nicht um offizielle Berichte. Hinzu kommt ein Gerücht über einen angeblichen russischen Erfolg in Podhorny, das von seiner Quelle als "wahrscheinlich zutreffend" dargestellt wird.
Die Sprengung von Brücken ist doktrinär eine Manövermaßnahme des geordneten Rückzugs: Der Weg wird unterbrochen, damit der Verfolger ihn nicht nutzen kann. Dass dies geschieht, beweist keinen vollständigen Rückzug, erlaubt aber auch nicht, es als brillanten Schachzug zu verkaufen.
Der Fleischwolf von Bachmut: 250 Verwundete täglich und ungezählte Tote
Gegen das Bild eines sauberen Manövers steht die andere Seite der Zahlen. Ein Tweet, der westliche Medien zitiert, erhöht die Zahl auf mindestens 250 Verwundete täglich allein in den ukrainischen Reihen, wobei die Zahl der Toten unveröffentlicht bleibt. Das Krankenhaus in Bachmut erscheint in der Diskussion als grafischer Beweis dieses Massakers.
Und hier kommt die unbequemste Bilanz ins Spiel, gemäß einer kursierenden Berechnung: 40.000 eingesetzte ukrainische Soldaten, von denen 12.500 als verloren gelten würden, bevor man Verwundete, Gefangene und Vermisste zählt. Dieselbe Berechnung besagt, dass die Russen dreimal so viele Truppen haben und die Hälfte verloren hätten. Es sind unsignierte Schätzungen, aber sie geben den Ton der Debatte vor: Diskutiert wird nicht, ob die Ukraine Widerstand leistet, sondern zu welchem Preis.
Das Rattenexperiment: Hoffnung als Strategie
Hier wird die Analyse psychologisch. Ein Teilnehmer beruft sich auf das klassische Rattenexperiment: In einem Eimer ertrinken sie nach etwa fünfzehn Minuten; mit sichtbarem Ausgang schwimmen sie tagelang weiter, über 50 Stunden hinaus. Die Lesart ist, dass der Ukraine Hilfe versprochen wurde, die nie ganz eintrifft, und dass sie bis zum Grund schwimmen wird, während sie auf den Eintritt der NATO und der Europäischen Union wartet. Genau das, was beide Mächte von ihr erwarten: Je später, desto besser.
Es gibt eine härtere Variante. Ein anderer Teilnehmer argumentiert, dass diese Gesten einem kulturellen Muster folgen, fast rituell, statt militärischer Taktik: ähnlich wie das Zurücklassen von Verwundeten ohne Hilfe am Boden. Es gibt keine Daten zur Validierung dieser These, und sie sollte als das genommen werden, was sie ist: eine Stammtisch-Hypothese, die zum Argument erhoben wurde.
Die eingefrorenen 300 Milliarden und wer den Wiederaufbau bezahlt
Für einen Teilnehmer ist die Antwort darauf, warum eine Brückensprengung in Kiew kaum Bedeutung hat, buchhalterisch: Es gibt 300 Milliarden Dollar an russischen Vermögenswerten, die in westlichen Ländern eingefroren sind, und die ukrainische Regierung weiß, wem sie die Rechnung für den Wiederaufbau schicken kann. Ein anderer fügt das juristische Kleingedruckte hinzu: Seiner Lesart nach fehlt diesen Fonds ein Gesetz, das ihre Konfiszierung autorisiert, was bedeuten würde, dass eine Berührung dieser Mittel Diebstahl wäre, den jemand später erstatten müsste.
Auf der anderen Seite lastet die Arithmetik der Zerstörung. Die ukrainische Wirtschaft wird laut dieser Berechnung 20 Jahre Elend benötigen, um sich zu erholen; ihre junge männliche Bevölkerung wäre für 30 Jahre gezeichnet; Fabriken und Energieanlagen, deren Zahl in die Zehntausende geht, übersteigen heute die eingefrorene Summe. Die Überlegung endet mit einer unbequemen Frage: Deckt diese Summe den Ruin eines ganzen Landes ab?
Die Zahlen: 300.000 Ukrainer gegen 2 Millionen Russen
Das Kräfteverhältnis wird so dargestellt, gemäß den kursierenden Bilanzen: Die Ukraine läge bei rund 300.000 Personal zwischen Reservisten und Frontlinie; Russland bei zwei Millionen. Dagegen sei Russland mit 200.000 Mann eingedrungen und bleibe im umstrittenen Gebiet, konfrontiert mit einer Armee, die zu Hause spielt. Die Ukraine häuft neun Mobilisierungen an und ruft bereits Frauen und Studenten ein, während Moskau den Rahmen einer begrenzten Operation beibehält.
Die Schlussfolgerung dieser Strömung ist von einer Härte, die keine Nuancen zulässt: Für sie kann die Operation noch drei Jahre dauern, wenn dadurch die Arsenalbestände der NATO geleert werden. Abnutzung, sagen sie, ist bereits das Ziel.
Erinnert sich jemand an die Version, in der dies in drei Tagen gelöst war? Es war auch nicht nötig: Wenn die Brücke dazu diente, den Vormarsch zu stoppen, bleibt nur noch, dass jemand erklärt, ihre Sprengung sei in Wirklichkeit eine Art zu gewinnen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (132 Antworten).
Eine 14-Jährige sagte sechs Tage nach dem Verschwinden ihrer Freundinnen aus. Manche halten sie für eine Lügnerin, andere erinnern sich an ihre Nervosität.
Russland führt über Nacht sechs Raketenangriffe gegen die Ukraine durch, mit Explosionen in Odessa, Dnipro und Mykolajiw. Die Debatte um den Kriegsausgang...
Russische Prozessoren wie Elbrus und Baikal werden im Inland entwickelt, jedoch von TSMC in Taiwan bei 28 nm gefertigt, was die Grenzen der technologischen Autarkie aufzeigt.
Cherson wurde als neues Stalingrad verkauft, endete aber im russischen Rückzug ohne Stadtkampf. Die Analogie scheitert am Fluss, der Artillerie und den Zahlen.