Börsencrash droht: Diese Warnsignale sorgen für Unruhe

Der S&P 500 notiert bei Höchstständen, obwohl die Leitzinsen der Fed über 5 % liegen – ein Niveau, das 2022 die Märkte abstürzen ließ. Das sind die Warnsignale.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Bei Leitzinsen der Federal Reserve über 5 % und teurem Öl halten manche es für möglich, dass die Börse in den nächsten drei Monaten um mindestens 10 % fällt. Ein Datum oder eine Gewissheit gibt es nicht: nur Indikatoren, die zusammen betrachtet schwer mit den aktuellen Höchstständen vereinbar sind.

## Hohe Zinsen und Bewertungen, die nicht fallen

Die Federal Reserve hält die Zinsen über **5 %**. Als sie sie **2022** anhob, stürzte der Markt stark ab – und damals lagen die Zinsen noch unter dem heutigen Niveau. Genau dieser Präzedenzfall beunruhigt.

Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der großen Technologiewerte im **S&P 500** sind weiterhin aufgebläht. Nach dem Discounted-Cashflow-Modell, das halb der Markt verwendet, hätten diese Bewertungen bei höheren Zinsen korrigieren müssen. Haben sie aber nicht.

## Teure Energie und eine KI, die kein Geld einbringt

Öl ist teuer und Diesel sehr teuer, mitten in der Erntesaison. Wenn der Sprit die Margen von Transport und Landwirtschaft auffrisst, bremst das die Wirtschaft. Das ist Mechanik, keine Meinung.

Mit der künstlichen Intelligenz verhält es sich ähnlich. Manche behaupten, **OpenAI**, **Anthropic** und **SpaceX** hätten Bewertungen von **1 bis 2 Billionen Dollar** angesammelt, ohne dass die Einnahmen das hergeben. Der Vergleich, der kursiert: ein Handyverkaufsgeschäft.

## Frankreich, die EZB und das politische Risiko

**Frankreich** steht angeblich am Rand des Bankrotts. Das würde die **Europäische Zentralbank** zwingen, zwischen dem Kauf von Staatsanleihen und Zinserhöhungen zu wählen. Beide Optionen setzen die US-Zinsen unter Druck.

Iran, Russland und andere internationale Konfliktherde könnten als Katalysator eines Einbruchs wirken. Und es hält sich das Gerücht, dass das Umfeld von **Trump** den Markt bis zur Zwischenwahl am **3. November** manipuliert.

Das ist keine Vorhersage. Es ist ein Überblick über Warnsignale. Wer investiert, sollte einen Profi konsultieren.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).

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