Bitcoin-Verschwörung: Wer schuf die Kryptowährung und warum?

Theorie, dass die NSA Bitcoin zur Normalisierung digitalen Geldes für CBDCs erschuf. Daten, Chronologie und Analyse.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Krypto-Verschwörung: Der versteckte Plan hinter Bitcoin

Im Jahr 2004 patentierte die NSA den Algorithmus SHA-256 lizenzfrei, die kryptografische Basis von Bitcoin. Vier Jahre später wurde bitcoin.org registriert und das berühmte Whitepaper von Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Die zeitliche Übereinstimmung ist nur der Anfang einer Theorie, besagt doch diese, dass Bitcoin nicht von ein paar Nerds erfunden wurde, sondern als Werkzeug diente, um digitales Geld zu normalisieren und den Weg für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) zu ebnen.

Das Overton-Fenster: Bitcoin als Trojanisches Pferd

Der Begriff des Overton-Fensters beschreibt, wie etwas gesellschaftlich akzeptabel wird, das zuvor undenkbar war. In diesem Rahmen wäre Bitcoin absichtlich geschaffen worden, damit sich die Bevölkerung an digitales Geld gewöhnt, während das eigentliche Ziel ein System totaler Kontrolle ist. Befürworter dieser Theorie weisen darauf hin, dass die Anonymität von Bitcoin nur scheinbar besteht: Die kommenden CBDCs werden nicht anonym sein, und die digitale Spur ermöglicht eine beispiellose Kontrolle. Die Ironie liegt darin, dass die ersten, die mit Bitcoin reich wurden, zu den besten Propagandisten des Systems werden, das sie angeblich bekämpften.

Die NSA-Spur: Der Algorithmus, der alles begann

SHA-256 wurde 2001 von der National Security Agency entwickelt, 2004 patentiert und 2009 von Bitcoin übernommen. Die Chronologie passt zum Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008, demselben Monat, in dem bitcoin.org registriert wurde. Für manche Analysten ist dies kein Zufall: Bitcoin wäre ein Geheimdienstprojekt gewesen, um finanzielle Unzufriedenheit zu kanalisieren und gleichzeitig ein kontrolliertes Ökosystem für digitales Geld zu schaffen. Die Theorie wird durch die Tatsache gestützt, dass David Schwartz, einer der Gründer von XRP, zuvor für die NSA und CNN gearbeitet hatte.

XRP und Ripple: Die Verbindung zum Finanzsystem

Im Zentrum der Verschwörung steht XRP, die Kryptowährung von Ripple. Mit 37 Milliarden Tokens im Treuhandkonto (37 % des Angebots) präsentiert sich Ripple als Brücke zwischen dem traditionellen Finanzsystem und dem neuen. Das XRP-Netzwerk erfüllt den ISO-20022-Standard, denselben Standard, den Zentralbanken für ihre CBDCs nutzen. Der Wechsel eines Vizepräsidenten von Mastercard zu Ripple und Gerüchte über Verhandlungen mit SWIFT nähren die Theorie, dass Ripple das Trojanische Pferd des Bankensystems ist. Im Jahr 2018 übertrug Ripple 300 Millionen US-Dollar in drei Sekunden von GBP zu USD zu Kosten von 0,05 Dollar, was seine Fähigkeit demonstrierte, traditionelle Abrechnungssysteme zu ersetzen.

Die Institutionalisierung: BlackRock und das Ende der Dezentralisierung

Bitcoin ist nicht mehr die rebellische Währung der Cypherpunks. BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, kontrolliert die Bitcoin-ETFs und nach manchen Analysen auch die Börsen und USDT. Die Strategie von BlackRock besteht darin, Bitcoin zu bankifizieren und es in einen weiteren Finanzwert umzuwandeln, der von denselben Institutionen kontrolliert wird, die es angeblich bekämpfen. Das Ergebnis: Bitcoin hört auf, eine Alternative zu sein, und wird zu einem Instrument des Systems. Wer Bitcoin kaufte, um der finanziellen Kontrolle zu entkommen, sieht nun, dass seine Investition in den Händen derselben Elite liegt, die er vermeiden wollte.

Das Szenario des Kollapses: Schulden, Anleihen und die FED

Währenddessen zeigt das traditionelle Finanzsystem Risse. Die USA nähern sich einer Staatsverschuldung von 40 Billionen US-Dollar, mit einem Defizit von 1,8 Billionen. Die japanische 10-Jahres-Anleihe schießt auf 2,94 %, ein Niveau, das seit 1996 nicht mehr gesehen wurde, und der Nikkei fällt um 2,5 %. Die FED, eine private Bank, die Geld aus dem Nichts druckt, kauft unbegrenzt Schulden. Für Verschwörungstheoretiker ist der Kollaps des Fiat-Systems der perfekte Katalysator, um CBDCs durchzusetzen. Die Federal Reserve lehnt die strategische Bitcoin-Reserve ab, die Trump vorgeschlagen hat, aber nicht aus Prinzipien: Sie will einfach keine Konkurrenz bei der Kontrolle des Geldes.

China als Labor: Der E-Yuan ist bereits da

In China ist die Adoption des digitalen Yuans in den Städten vollständig. Beamte beziehen ihr Gehalt in E-Yuan, Bargeld verschwindet. Geschäfte akzeptieren nur noch mobile Zahlungen. Die chinesische Erfahrung wird als Vorbild dargestellt: Ein Sozialkreditsystem, das nach Ansicht einiger bereits läuft. Die Frage ist, ob der Westen denselben Weg gehen wird. Wer in China gelebt hat, weist darauf hin, dass das Punktesystem für Bürger eine Erfindung westlicher Medien ist, aber das hindert nicht daran, dass die digitale Kontrolle des Geldes real und total ist.

Was tun? Die Vorbereitung der Skeptiker

Angesichts dieses Szenarios empfehlen einige, sich auf den Kollaps vorzubereiten: Land kaufen, Werkzeuge zur Nahrungsmittelproduktion, Samen, Nutztiere, Silber statt Gold und Waffen, solange es möglich ist. Die Logik ist, dass digitales Geld vom Regulator eingefroren oder storniert werden kann und dass materielle Werte die einzige Zuflucht sind. Andere, gemäßigtere Stimmen, schlagen vor, ein niedriges Profil zu halten und in Vermögenswerte zu diversifizieren, die nicht vom Finanzsystem abhängen. Die am häufigsten wiederholte Empfehlung lautet, nicht mehr zu investieren, als man verlieren kann.

Gegenüberstehende Positionen: Verschwörung oder Zufall?

Nicht alle akzeptieren die Theorie. Manche behaupten, Bitcoin sei einfach ein Experiment, das funktioniert hat, und dass die Übereinstimmungen mit der NSA dem Zufall geschuldet sind. Argumentieren sie, bleibe die ursprüngliche Dezentralisierung real, und Regierungen könnten die Blockchain nicht kontrollieren. Allerdings machen die zunehmende Institutionalisierung und die Ankunft der CBDCs es immer schwieriger, die Reinheit des Projekts zu verteidigen. Die Realität ist, dass Bitcoin zu einem weiteren Finanzwert geworden ist, der denselben Manipulationen unterliegt wie die Börse.

Der beunruhigende Fakt: Die FED kauft Schulden wie im Jahr 2020

Während die Welt diskutiert, ob Bitcoin eine Verschwörung ist, hat die FED im Jahr 2026 dieselbe Menge an Schulden gekauft wie während der gesamten Krise von 2019-2020. Die Ersparnisse der Bürger verdampfen, aber die FED ist gleichgültig. Das System ruht auf einem Berg von Schulden, den niemand zurückzahlen kann. Und in diesem Kontext wird kontrolliertes digitales Geld als einziger Ausweg präsentiert. Die Frage ist nicht, ob es ein neues Währungssystem geben wird, sondern wer es kontrollieren wird.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3497 Antworten).

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