Sevillano-Abgang befeuert die Debatte um 5G

José Luis Sevillano verlässt die sozialen Medien. Desinformation und neue Kontroversen über 5G und Graphen-Chips stehen im Zentrum.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

José Luis Sevillano geht, die 5G-Verschwörungstheorie bleibt

Sein Abschiedsvideo hat die Debatte wieder entfacht. José Luis Sevillano, einer der bekanntesten Vermittler der spanischsprachigen Verschwörungsszene, verlässt die sozialen Medien. Er tut dies mit einer Botschaft über Dämonen, Philosophie und Wissenschaft sowie einer Warnung, die seine Kritiker als selbstverständlich ansehen: Er werde als missverstandener Prophet in die Geschichte eingehen.

Ein Abschied, der nicht alle überzeugt

Manche Analysen deuten den Rückzug als rein wirtschaftliche Kalkulation: Andere Kanäle derselben Nische verzeichnen ein sechsfaches Zuschauerwachstum, mit dem er nicht mithalten kann. Auch das Gerücht, dass er „als Blech“ zurückkehren wird, kursiert.

Der 5G-Krieg erneut entbrannt

Der Abschied hat die alte Auseinandersetzung um Mobilfunktechnologie neu eröffnet. Die Frage, wie viele Menschen am 5G gestorben sind, wird ironisch beantwortet: Nach sechs Jahren Rollout fehlen jegliche Zahlen, die diese These stützen. Sevillanos Kritiker behaupten, seine Warnungen blieben vage. Seine Anhänger hingegen verweisen auf wissenschaftliche Studien zum „Internet der Dinge“ (Internet of Bodies) und zu Graphensensoren für das Gesundheitsmonitoring als Beweis dafür, dass die menschliche Vernetzung vorankomme.

Ein Satz zum Einrahmen

Ein kurioses Detail: Im Abschiedsvideo sagt Sevillano, er spreche von Dämonen, weil er über eine große philosophische und wissenschaftliche Basis verfüge. Einen Satz, den einige bereits als „zum Einrahmen“ bezeichnet haben. Die Ironie ist doppelt, denn im Rest der Debatte finden sich weder Philosophie noch Wissenschaft in den Argumenten, sondern eher eine Mischung aus missverstandenen Technologien.

Es ist zu erwarten, dass Sevillano in irgendeiner Form zurückkehrt. Propheten des technologischen Apokalypse ziehen sich selten ganz zurück; sie wechseln nur das soziale Netzwerk. Doch wenn die Zuschauerschaft sinkt, könnte das Ende so endgültig sein wie seine Rede.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (31 Antworten).

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