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Bakhmut 2023: Der Abnutzungskrieg, der Ukraine und Russland zermürbt
Im April 2023 ist Bakhmut zum Epizentrum eines Abnutzungskrieges geworden. Russische Kräfte rücken Straße für Straße vor, während die Ukraine Widerstand leistet, so die Berichte, die…
Bakhmut: Der Abnutzungskrieg, der Ukraine und Russland zermürbt
Im April 2023 ist die Stadt Bakhmut zum Epizentrum eines Abnutzungskrieges geworden, mit dem niemand gerechnet hatte. Was als Schlacht um einen Straßenknotenpunkt begann, hat sich in ein städtisches Schlachtfeld verwandelt, auf dem russische Kräfte – angeführt von der Gruppe Wagner und tschetschenischen Einheiten – Straße für Straße vorrücken, während die ukrainischen Kräfte Widerstand leisten. Nach den Berichten, die kursieren, steht der Fall der Stadt unmittelbar bevor, doch der menschliche und strategische Preis ist unermesslich.
Die Schlacht um Bakhmut ist längst keine bloße Militäroperation mehr, sondern zu einem Symbol geworden. Für Russland bedeutet ihre Einnahme einen Triumph, der monatelanges Feststecken rechtfertigen würde; für die Ukraine ist ihre Verteidigung eine Frage der Sarracena und des internationalen Drucks, um weiter Waffen zu erhalten. Vor Ort sieht die Realität härter aus: Die Zufahrtsstraßen liegen unter russischem Beschuss, und die Ukrainer können sich nur über Feldwege versorgen, die zu tödlichen Fallen geworden sind.
Die Rolle der Gruppe Wagner und der tschetschenischen Kräfte
Die Gruppe Wagner, ein privates Militärunternehmen, trägt die Hauptlast der Offensive. Nach Analysen haben ihre Häuserkampf-Taktiken und ihre Fähigkeit, Söldner unterschiedlichster Herkunft zusammenzuschweißen, die Generalstäde überrascht. Anders als andere Kräfte operiert Wagner wie ein vollständiges Armeekorps, mit Infanterie, Artillerie und Luftunterstützung. Die tschetschenischen Einheiten gelten dagegen als Spezialisten für den Häuserkampf, wenngleich ihre Bilanz Vorwürfe von Übergriffen umfasst, die vor Gericht nie bewiesen wurden.
Die Präsenz dieser Kräfte hat eine Debatte über die Natur des Krieges ausgelöst. Während manche in ihnen ein Zeichen der Professionalisierung der russischen Armee sehen, halten andere sie für ein Zeichen der Verzweiflung, einen Notbehelf angesichts fehlender regulärer Truppen. Fest steht: Ihr Vormarsch war langsam, aber stetig, und ihre Fähigkeit, Verluste zu verkraften, hat Freund und Feind überrascht.
Die humanitäre Lage und der ukrainische Widerstand
Die Lage in Bakhmut ist verzweifelt. Nach Berichten bleibt weniger als 10 % der Stadt unter ukrainischer Kontrolle, und die ukrainischen Kräfte sitzen in der Falle. Die einzige Zufahrtsstraße, bekannt als Straße des Lebens, liegt unter russischem Beschuss, sodass die Verteidiger Feldwege nutzen müssen, die sich in tödliche Fallen verwandelt haben. Die Ukrainer haben versucht, zum Gegenangriff anzutreten, um die Lebensader zurückzugewinnen, doch nächtliche Bombardements und russisches Artilleriefeuer haben ihre Bemühungen zunichtegemacht.
Der ukrainische Widerstand steht vor einer Zwickmühle: fliehen oder sterben. Manche Analysen deuten darauf hin, dass der Fall von Bakhmut nur noch eine Frage von Tagen ist, während andere argumentieren, die Stadt habe ihren strategischen Wert bereits verloren und ihre Verteidigung sei ein Fehler. Klar ist: Der menschliche Preis ist enorm, und die Zivilbevölkerung ist im Kreuzfeuer gefangen.
Der geopolitische Kontext: Russland, die NATO und die neue Weltordnung
Die Schlacht um Bakhmut ist ohne ihren geopolitischen Kontext nicht zu verstehen. Nach manchen Deutungen ist der Krieg in der Ukraine Teil eines weiter gefassten NATO-Plans, Russland aufzulösen und sich seine Ressourcen aufzuteilen. Diese Theorie, die in bestimmten Kreisen kursiert, besagt, das eigentliche Ziel sei es, China einzukesseln und den Planeten unter amerikanische Vorherrschaft zu bringen. Auch wenn es dafür keine Belege gibt, hat der Krieg die internationalen Bündnisse zweifellos neu geordnet.
Russland hat seine Beziehungen zu China gestärkt, während die Ukraine zunehmend von westlichen Waffen abhängt. Die Europäische Union ihrerseits hat Milliarden von Euro zur Unterstützung der Ukraine bereitgestellt – eine Summe, die manche als unzureichend kritisieren. Auf diesem Brett ist Bakhmut nur eine Figur, doch ihr Fall könnte unvorhersehbare Folgen haben.
Die unsichere Zukunft von Bakhmut
Je näher die Schlacht ihrem Ende kommt, desto mehr Fragen drängen sich auf. Was wird Russland von der Einnahme einer Stadt in Trümmern haben? Was verliert die Ukraine, wenn sie sie aufgibt? Und welche Rolle werden die internationalen Mächte beim Wiederaufbau spielen? Das Einzige, was sicher ist: Bakhmut wird als Symbol für die Brutalität dieses Krieges in Erinnerung bleiben, und sein Name wird zum Inbegriff von Widerstand und Zerstörung.
Derweil gehen die Kämpfe vor Ort weiter. Die Soldaten beider Seiten kämpfen um jedes Gebäude, jede Straße, jeden Meter Boden. Und mitten in der Verwüstung bleibt die Frage, die niemand beantwortet: War das alles überhaupt wert?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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