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Badalona zahlt monatlich 2.000 Euro für Nichtumsetzung der Umweltzone
Valladolid verabschiedet die Umweltzone (ZBE) mit PP und Vox, während Badalona 2.000 Euro Strafe pro Monat zahlt. Vox-Wähler sprechen von Verrat.
Die ZBE, die Vox versprach zu stoppen, wurde in Valladolid gemeinsam mit der PP verabschiedet
Das Rathaus von Valladolid, regiert von PP und Vox, hat die Verordnung zur Niedrigemissionszone (ZBE) durchgesetzt, die beide Parteien im Wahlkampf thematisiert hatten. Die Entscheidung hat einen Teil des Wählerschafts, der bei den Kommunalwahlen für Vox stimmte, um die Regelung nicht anzuwenden, empört. Parallel dazu dient der Fall Badalona als unbequemes Spiegelbild: Laut einem Tweet im öffentlichen Diskurs häuft das von Xavier Albiol geleitete Rathaus eine monatliche Geldstrafe von 2.000 Euro an, weil es die ZBE nicht umsetzt. Zwei gegensätzliche Wege, dieselbe gesetzliche Pflicht zu handhaben, und dieselbe Partei auf beiden Seiten des Konflikts.
Was ist die ZBE und warum machte Vox sie zur roten Linie
Die Niedrigemissionszone ist ein Instrument, das das Klimagesetz Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern auferlegt. Vox stellte sie stets als versteckte Steuer auf private Fahrzeuge dar. Im Diskurs wird oft argumentiert: Die Partei versprach im Wahlkampf, sie nicht einzuführen, unterzeichnet nun aber Verordnungen, die sie konkretisieren. Der Vorwurf kommt nicht nur von der Opposition: Manche behaupten, die Partei habe sich dem Diktat der PP gebeugt, und derselbe Text wäre auch von der PSOE unterschrieben worden. Der Vorwurf des Verrats zieht sich durch viele Kommentare.
Der Fall Badalona: 2.000 Euro monatlich für die Nichtanwendung der Norm
Den Gegenpol bildet Badalona. Dem geteilten Material zufolge hat die Stadtregierung von Albiol die ZBE nicht eingeführt und zahlt dafür eine monatliche Geldstrafe von 2.000 Euro. Die im Diskurs angestellte Berechnung ist aufschlussreich: Wenn jede Überwachungskamera etwa so viel kostet, entspricht die Strafe dem Preis für die Installation eines einzigen Geräts. Umgelegt auf die Steuerzahler der Kfz-Steuer läge die Belastung pro Einwohner bei wenigen Cent. Einige ziehen daraus den Schluss, dass der Widerstand gegen die Norm nicht wirtschaftlicher, sondern politischer Natur ist.
Der Vorschlag einer „Papiertiger“-ZBE
Unter den ausgearbeiteten Nachrichten taucht ein Mittelweg auf: Eine formale ZBE beschließen und die Bußgelder zu 100 % erlassen. Als Präzedenzfall wird der Vorschlag genannt, den Ortega Smith für Madrid verteidigte. Dies würde die verwaltungstechnischen Anforderungen erfüllen, die Staatsstrafe vermeiden und Autofahrer nicht bestrafen. Befürworter dieser Lösung argumentieren, dass Vox-Wähler anders ticken als PP- oder PSOE-Anhänger und keine Verstöße dulden. Kritiker entgegnen, dass eine Norm ohne Sanktion wertlos sei und die Wählerschaft den Betrug ebenso abstraften würde.
Die politischen Kosten: Mitglieder, Enttäuschung und Stimmenabwanderung
Das Unbehagen wird anhand von Mitgliedszahlen und Vertrauen gemessen. Es gibt Kommentare, die direkt vom Verlust von Mitgliedern und der Enttäuschung unter Aktivisten sprechen. Die wiederkehrende Frage lautet, warum man den kommunalen Pakt nicht aufgelöst habe, wie es bei regionalen Abkommen geschah. Und die Drohung mit Strafstimmen taucht auf: Wer sagt, er werde weiterhin Vox oder Se Acabó La Fiesta wählen, tut dies laut eigener Aussage, weil die Alternative schlimmer sei. Das ist die genaue Definition einer Gefangenenstimme, nicht einer überzeugten Stimme.
Das Detail, das irritiert: Betriebssysteme und Aktivismus
Die Diskussion driftet in einen Austausch über persönliche Konsistenz, der ins Absurde abgleitet: Ein Wähler, der sich gegen den Staat ausspricht, wird kritisiert, weil er Betriebssysteme von Unternehmen nutzt, die angeblich den Aktivismus finanzieren, den er selbst bekämpft. Die Antwort lautet, dass keine Partei die Abschaffung des Staates im Programm hat und man sich solange mit denen begnügen muss, die zumindest eine Zehntelkürzung versprechen. Die Debatte bleibt dort stehen, ungelöst, wobei beide Seiten überzeugt sind, dass die andere sich lächerlich mache.
Die Kernfrage bleibt offen: Die ZBE ist verpflichtend, der Handlungsspielraum der Kommunen eng und die Kosten für Nichtumsetzung sind monatliche Geldstrafen. Mit diesen Voraussetzungen hatte das Wahlversprechen, sie nicht anzuwenden, ein Verfallsdatum. Was noch unklar ist, ist, wer zuerst die Rechnung präsentiert bekommt: Derjenige, der sie verabschiedet, oder derjenige, der für die Nichtumsetzung zahlt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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