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Auto-Leasing lohnt sich nur für Selbstständige oder Firmen
Autoleasing ist finanziell sinnvoll nur für Selbstständige oder Unternehmen wegen steuerlicher Vorteile. Für Privatpersonen rechnen sich die Zahlen selten.
Autoleasing ist für Privatpersonen nicht kosteneffizient
Die Frage war direkt: „Also wechsle ich beim nächsten Fahrzeug zum Leasing.“ Die Mehrheit antwortete mit einem fast einhelligen Nein. Autoleasing – das Mieten eines Neuwagens inklusive Versicherung, Wartung und TÜV gegen eine monatliche Gebühr – wird als intelligente Art verkauft, alle paar Jahre ein neues Auto zu fahren. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte, wenn der Vertragspartner eine Privatperson und kein Unternehmen ist.
Das am häufigsten wiederholte Argument ist steuerlicher Natur: Die Rate lohnt sich nur, wenn Sie selbstständig sind oder ein Unternehmen haben, da sie dann als Ausgabe abgesetzt und die MwSt. erstattet werden kann. Für Angestellte verschwindet dieser Vorteil schlagartig. Und hier beginnt das Problem.
Warum lohnt sich Autoleasing für Privatpersonen nicht?
Der Schlüssel liegt im Unterschied zwischen Zahlung und Eigentum. Beim Leasing besitzen Sie das Auto nie: Sie zahlen für die Nutzung und geben es am Ende des Vertrags zurück. Wer bar kauft, behält hingegen einen Vermögenswert, den er verkaufen oder 15 Jahre nutzen kann. Ein gut gepflegtes Auto ohne aggressive Fahrweise amortisiert sich nach etwa 15 Jahren, so die Kritik am Langzeitmiete.
Es gibt weitere Kleingedrucktes. Verträge enthalten oft Kilometergrenzen – 10.000 km pro Jahr in einem zitierten Angebot – und Strafzahlungen bei Überschreitung. Auch Karosserieschäden bei Rückgabe werden berechnet. Geringe Laufleistungen machen Leasing zu einem Produkt nur für Wenigfahrer.
Die Rechnung über die nicht investierten 20.000 Euro
Leasing-Befürworter stellen ein anderes Szenario vor: Statt 20.000 Euro auf einmal für ein Auto zu zahlen, lässt man das Geld investiert und zahlt die Monatsrate aus anderen Einnahmen. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 9 % jährlich über 15 Jahre würde Zinseszins das Auto theoretisch kostenlos machen. Die detaillierte Aufschlüsselung zeigt eine überraschende Differenz.
Der Einwand ist sofort klar: Diese 9 % sind nicht garantiert. Es handelt sich um historische Durchschnittsrenditen von Fonds, nicht um sichere Erträge. Negative Renditen über mehrere Jahre zerstören die gesamte Kalkulation. Der Vergleich von Einmalzahlung und Monatsraten erfordert sorgfältige Buchführung, um doppelte Zählungen desselben Geldes zu vermeiden.
Die Falle des Restwerts
Am Ende vieler Leasingverträge kann das Auto durch Zahlung eines Restwerts gekauft werden. Kritiker bemängeln, dass dieser Preis oft über dem tatsächlichen Marktwert liegt. Ein Auto verliert etwa 20 % seines Werts, sobald es zugelassen ist, und die Wertminderung setzt sich fort.
Die Erfahrung eines Autofahrers, der auf Raten kaufte, ist illustrativ: 10.000 Euro Anzahlung, 12.000 Euro gezahlt in vier Jahren und ein Auto, das jetzt noch 8.000 Euro wert ist. Gesamtkosten nach sechs Jahren: 14.000 Euro, in der Hoffnung, es bis zehn Jahre zu behalten, um etwas Wert zu retten. Sein Fazit: Leasing funktioniert nur mit einem guten Angebot und unter 15.000 km pro Jahr.
Komfort hat seinen Preis
Niemand bestreitet den Komfort. Leasing erspart die Suche nach Versicherungen, Streitigkeiten mit Versicherern, Werkstattbesuche, TÜV-Termine und Wartungsarbeiten. Alles ist in der Rate enthalten. Für jene, die Zeit höher bewerten als Ersparnisse, ist dies ein echtes Argument.
Doch Komfort ist nicht gleich Wirtschaftlichkeit. Hier stockt die Analyse: Niemand hat bisher einen abgeschlossenen Vergleich mit konkreten Angeboten und Endpreisen vorgelegt, der beweist, dass Privatpersonen durch Mieten statt Kaufen Geld sparen. Solange diese Berechnungen fehlen, bleibt die vorherrschende Schlussfolgerung: Leasing ist ein Produkt für Unternehmen und Selbstständige, und für Privatpersonen vor allem eine bequeme Art, mehr zu bezahlen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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