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Asturien bleibt im August grün, doch Landwirte warten auf die Herbstregen
Asturien in Nordspanien zeigt im August ein frühlingshaftes Grün, doch die Viehhalter fürchten, dass die Herbstregen ausbleiben und sie Kraftfutter und Heu zukaufen müssen.
Asturien, grün im August: Die Landschaft zahlt kein Kraftfutter
Am 21. August wirkt Asturien noch immer wie eine Tourismuswerbung: sattgrüne Wiesen, 20 Grad in der Sonne und die Picos de Europa, die zwischen den Wolken hervorlugen. Wer zum ersten Mal kommt, ist begeistert. Doch die Landschaft täuscht.
Die Herbstregen, die nicht kommen
Traditionell beenden die Regen Ende August — die sogenannte otoñada — die Sommerdürre rund um den Bartholomäustag, den 24. August. In diesem Jahr bleibt es trocken, und die Viehhalter im Norden Spaniens richten sich bereits auf das scheinbar Unvermeidliche ein: Kraftfutter und Heu für das Vieh zukaufen. Das ist keine Kleinigkeit: Es erhöht die Produktionskosten und schmälert Margen, die seit Jahren nur knapp überleben.
Die Diskrepanz zwischen Bild und Realität nährt den Skeptizismus. Manche bezweifeln, dass das Foto echt ist, und vermuten eine Bearbeitung oder ein Bild von vor Monaten. Wie auch immer: Grün bedeutet nicht nutzbares Gras, und die Bilanz des Agrarsektors macht sich keine Postkarten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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