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Arte Charo: der Kulturstreit, der nun die Wirtschaft erreicht
Arte Charo, eine undefinierte Performance, löst Kritik und Spott aus. Leeres Grotesktheater oder förderwürdige Kunst? Die Debatte erreicht die Wirtschaft.
Arte Charo: das Groteske, das die zeitgenössische Kunst aus der Fassung bringt
Es heißt Arte Charo und ist vorerst eher ein Gesprächsthema als eine Strömung mit Manifest. Manche beschreiben es als Performance, bei der Schauspielerinnen auf groteske Weise Tiere imitieren, ohne einen erkennbaren erzählerischen Faden. Das Ergebnis sei, der einzigen halbwegs ausgearbeiteten Kritik zufolge, moderne Kunst ohne Substanz – die extreme Spielweise des Theaters von Valle Inclán, nur ohne die Wucht des Autors von Luces de Bohemia.
Die Diskussion ist in einer Community für ökonomische Analyse entbrannt. Dass das Thema dort landet, ist kein Zufall: Die eigentliche Frage ist nicht ästhetischer, sondern haushaltsbezogener Natur. Wenn ein solches Vorhaben am Ende mit öffentlichen Geldern gefördert wird, geht es nicht mehr um Geschmack, sondern um die Verteilung von Ressourcen.
Der Kontrast zwischen den Reaktionen ist brutal. Auf die Neugier derjenigen, die wissen wollen, was das eigentlich ist, antworten Skeptiker mit Verachtung oder grenzenloser Müdigkeit. Eine kanonische Definition existiert nicht, und genau diese Unbestimmtheit ist wohl der größte Erfolg von Arte Charo: Niemand weiß, was es ist, aber jeder hat eine Meinung.
Im Moment ist nur eines klar: Arte Charo hat bereits erreicht, was geförderte Kunst selten schafft – dass die Leute darüber diskutieren. Und in dieser Branche ist es der erste Schritt in den öffentlichen Haushalt, wenn man über einen spricht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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