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Arbeiten in Spanien: Die Rechnung, die davon abrät
Hypotheken über 50 Jahre, Löhne ohne Kaufkraft und eine neue Verteidigung des Nichtstuns. Die Rechnung, die viele junge Spanier gerade ziehen.
Die Generation, die lieber nicht arbeitet: rationale Entscheidung oder Verhängnis?
Arbeiten in Spanien lohnt sich nicht. Das ist das Fazit eines wachsenden Teils der heute um die dreißig Jahre alten Generation, und die Gründe sind leicht zu finden. Wer einen festen Job hat, sieht sich mit Hypotheken konfrontiert, die sich auf bis zu 50 Jahre erstrecken, und mit einer Inflation, die jede Lohnerhöhung auffrisst. Wer keinen hat, schaut zu und rechnet nach.
Die Illusion vom 3.000-Euro-Gehalt
Die immer wieder geführte Debatte darüber, wer wirklich 3.000 Euro im Monat verdient und wer nur so tut, als könnte er sich ein Auto leisten, das er nicht bezahlen kann, spiegelt die Spannung zwischen zwei Welten wider. Manche behaupten, Arbeiten diene nur dazu, den Status quo derjenigen zu erhalten, die bereits etwas haben, und das Leben von der Stütze sei gar nicht so schlimm, wie es dargestellt wird. Ihnen gegenüber stehen diejenigen, die sagen, Arbeit zahle sich aus und die Faulheit sei zur Lebensstrategie geworden. Die Realität liegt, wie immer, dazwischen: Die Daten zur Kaufkraft sprechen für die meisten nicht, und der Arbeitsmarkt lässt wenig Raum für Optimismus.
Die Gesamtschule als Klassengrenze
Die Beobachtung, dass alle ehemaligen Mitschüler ein armes Leben führen, ist keine Anekdote, sondern ein Indikator für soziale Mobilität. Wer von einer staatlichen Schule kommt, startet aus einer Position, die seinen Lebensweg prägt. Auswanderung und die Option, gar nichts zu tun, erscheinen dann als logische Auswege. Vielleicht findet deshalb der politische Diskurs Widerhall in der Frustration, und die Schuld wird zwischen früheren Machern und künftigen Versprechen aufgeteilt.
Ein Trend ohne erkennbares Ende
Wenn die Löhne ihre Kaufkraft nicht zurückgewinnen, wird die Verweigerung von Arbeit weiter zunehmen. Doch es könnte auch ein Trost für diejenigen sein, die keinen Ausweg finden. Klar ist: Die nächste Generation ist nicht bereit, das Modell ihrer Eltern zu wiederholen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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