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Apple Vision Pro: 3.500 Euro für das Ende des Smartphones
Apples Mixed-Reality-Brille, mit einem Preis von 3.500 Euro gehandelt, belebt die Debatte, ob Headsets das Mobiltelefon ablösen werden.
Bildschirme im Gesicht: 3.500 € für die Ablösung des Handys
Eine Straße, in der niemand auf sein Handy schaut. Alle blicken geradeaus, während ein Visier ihre Augen bedeckt. Dieses Szenario zeichnet sich mit dem Start von Apples Mixed-Reality-Brille ab, einem Gerät, dem ein Preis von 3.500 Euro zugeschrieben wird und das verspricht, alle Apps auf einem schwebenden Bildschirm vor dem Gesicht zu platzieren. Die Prämisse ist einfach: Wenn dies funktioniert, verliert das Smartphone seine Daseinsberechtigung. Die folgende Diskussion dreht sich nicht um das Gerät selbst, sondern um die Rechnung, die Augen und die Straße.
Was sind diese Brillen, die das Handy ersetzen sollen?
Der Vorschlag lautet, alle Apps in Sichtweite zu bringen, ohne etwas aus der Tasche zu holen, und digitale Ebenen über das bereits Sichtbare zu legen. Die zugrunde liegende These ist härter: Dies sei die Vorhalle zu Chips im Kopf und das Ergebnis werde eine Masse von Menschen sein, die von der Realität getrennt, aber mit allem anderen verbunden sind.
Hier liegt der Knackpunkt. Es geht nicht um Auflösung oder Akkulaufzeit, sondern darum, ob der Bildschirm aufhören soll, ein Gegenstand zu sein, den man verstaut, und stattdessen zu etwas werden soll, das man trägt. Befürworter sprechen von Komfort und Erreichbarkeit bei der Arbeit; Gegner sehen einen Maulkorb mit WLAN. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es kaum Spielraum.
Google Glass scheiterte bereits 2014
Dieses Präzedenzbeispiel taucht in fast allen Analysen auf. Googles Brille kam 2014, war deutlich diskreter und endete als Fehlschlag, an den sich kaum jemand erinnert. Seitdem spaltet sich die Argumentation in zwei entgegengesetzte Richtungen.
Die eine Seite behauptet, dass das Scheitern eines Prototyps nichts über den nächsten Versuch aussagt: PDAs und Tablet-PCs waren ebenfalls Flops, bevor das iPhone und das iPad kamen. Die andere Seite erinnert daran, dass Tester – Meta's VR-Headsets sind die meistzitierte Referenz – von einem beeindruckenden ersten Kontakt berichten, gefolgt von Unbehagen nach zwanzig Minuten, wobei die Augen am empfindlichsten reagieren. Dass Augmented Reality wiederbelebt wird, bedeute nicht, dass dies in dieser Form geschehe.
Wie viel kosten sie und wer zahlt dafür?
Der Preis ist das andere Schlachtfeld. Der Brille werden 3.500 Euro zugeschrieben, eine Zahl, die auf dem Gebrauchtmarkt auf 2.000 fallen könnte, während asiatische Imitate bereits für 120 Euro erwartet werden. Mit dieser Differenz ist die Berechnung, wie viele Einheiten in Spanien verkauft werden, die am häufigsten durchgeführte und am wenigsten schlüssige Übung.
Als sicher gilt, dass treue Kunden reagieren werden. Das Argument lautet, dass Leute nicht kaufen, was sie brauchen, sondern was ihnen gesagt wird, dass sie brauchen, und dass das Tragen des Geräts Status und Kaufkraft signalisiert. Sogar das Risiko von Gewaltverbrechen wird erwähnt, da ein Objekt von über dreitausend Euro im Gesicht leichter zu entreißen ist als ein Telefon in der Tasche.
Sind VR-Brillen schlecht für die Augen?
Hier sollte man zwischen Warnung und Diagnose unterscheiden. Eine augenärztliche Klinik warnt vor Augenproblemen durch exzessive Nutzung von VR-Brillen, und diverse Nachrichten betonen, dass die Augenpartie solche Geräte am schlechtesten verträgt. Dies ist eine allgemeine Warnung, kein ärztlicher Befund: Bei jeglichen Augenbeschwerden sollte man einen Fachmann konsultieren.
Abgesehen von der Gesundheit gibt es ein unbestrittenes ergonomisches Problem. Das Gesicht möchte frei bleiben. Eine halbe Stunde mit einer Bedeckung ermüdet, und das Abnehmen hinterlässt ein seltsames Gefühl, als wäre man zu lange im Dunkeln gewesen. Dieses Detail bremst die kontinuierliche Nutzung mehr als der Preis.
Warum das Handy schwer vom Thron zu stoßen ist
Das Telefon hat zwei Tugenden, die keine Brille erreicht: Es passt in die Tasche und lässt sich ausschalten. Alles, was man im Gesicht trägt, ist unbequemer zu transportieren und schwieriger zu ignorieren. Mit diesem Nachteil ist das häusliche Szenario das häufigste: erst zu Hause, auf dem Sofa liegend, und erst wenn das Gerät wie eine normale Brille aussieht, denkt man an die Straße.
Für den endgültigen Sprung blicken viele auf andere Technologien. Sie argumentieren, dass Hologramme mehr Potenzial hätten als ein Visier und dass Hirnimplantate aufgrund ihrer Invasivität viel länger brauchen würden, um akzeptiert zu werden. Die skizzierte Adoptionsreihenfolge ist langsam und schichtweise.
Mit diesen Voraussetzungen ist die verwirrende Tatsache weder der Preis noch das Unbehagen. Es ist die Annahme vieler Analysen, dass der Erfolg nicht vom Produkt abhängt: Der Marktanteil steht fest, der Status tut den Rest und die Schlangen bilden sich von allein. Wenn das stimmt, lautet die Frage nicht mehr, ob Leute Bildschirme im Gesicht tragen wollen. Die Frage ist wann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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