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Anzeige gegen Gisbert: Wenn Holocaustleugnung mit dem Gesetz kollidiert
Die spanische Vereinigung ACOM zeigt den Anwalt Gisbert wegen Holocaustleugnung an. Der bisherige Preis: 500.000 Dollar für rechtliche Verteidigung.
Wer wegen des Hinterfragens historischer Zahlen angezeigt wird, ist streng genommen ein juristischer Vorgang. In der Praxis ist es zur perfekten Abschreckung für alle geworden, die es wagen, die offizielle Erzählung infrage zu stellen. Die Anzeige der spanischen Vereinigung ACOM gegen den Anwalt Gisbert wegen Holocaustleugnung deutet in diese Richtung.
Der Fall ist kein Einzelfall. Wer sich mit historischem Revisionismus beschäftigt hat, kennt die Geschichte von Frederick Toben, der in Australien verfolgt wurde, oder die von Jerome Brentar, der 500.000 Dollar aus eigener Tasche für rechtliche Verteidigung ausgab. Die Justizmaschine unterscheidet nicht immer zwischen der Leugnung eines Verbrechens und dem Nachfragen bei den Zahlen.
Wenn das Ziel war, die Debatte zu begraben, ist das Ergebnis das Gegenteil: Jede Anzeige macht aus einem Unbekannten einen Märtyrer und aus dem Gesetz einen Verdächtigen. Wie viele Urteile braucht es, bis sich jemand traut, laut zu fragen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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