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Anzeige gegen Chirimoyo wegen mutmaßlichen Betrugs von 400.000 Euro
Eine Anzeige gegen Chirimoyo wegen eines mutmaßlichen Betrugs von 400.000 Euro zeigt das Nichtstun der spanischen Steuerbehörde und richterliche Einflüsse auf, mit geringen…
Anzeige gegen Chirimoyo wegen mutmaßlicher Veruntreuung von 400.000 Euro
In den letzten Stunden wurde eine Anzeige gegen den als Chirimoyo bekannten Musiker eingereicht, dem vorgeworfen wird, sich rund 400.000 Euro unrechtmäßig angeeignet zu haben. Nach den bekannt gewordenen Unterlagen soll ein Mittelsmann weitere 80.000 Euro erhalten haben. Die Anzeige fordert die vollständige Rückzahlung der Beträge, doch Skepsis dominiert die Einschätzung der tatsächlichen Rückholchancen.
Ein System, das keine Garantien bietet
Das größte Hindernis ist das mutmaßliche Nichtstun der spanischen Steuerbehörde (Agencia Tributaria). Es wird argumentiert, dass in ähnlichen Fällen mit Personen ohne Beziehungen die Steuerbehörde schnell handele; hier habe sie jedoch keinen Finger gerührt. Der Verdacht, dass die politischen und richterlichen Einflüsse des Beschuldigten — insbesondere wird ein Richter des Verfassungsgerichts mit dem Spitznamen Cándido erwähnt — das Verfahren lahmlegen könnten, wird immer wieder geäußert. Die Erfahrung mit anderen prominenten Betrugsfällen verstärkt die Annahme, dass die Anzeige wegen Formfehlern eingestellt oder durch eine Begnadigung beendet werden könnte.
Die Zahlen des mutmaßlichen Defrakts
Die Anschuldigungen führen aus, dass das Geld teilweise für den Kauf hochwertiger Schmuckstücke verwendet worden sein soll, die auf dem Markt auf rund 3 Millionen Euro geschätzt werden. Der Gesamtbetrag des Betrugs soll bei etwa 480.000 Euro liegen, aufgeteilt in 400.000 Euro für den Haupttäter und 80.000 Euro für einen Mittelsmann. So auffällig diese Zahlen sind, sie liegen weit unter den Anforderungen der Staatsanwaltschaft, die laut Kritikern nicht von Amts wegen tätig geworden wäre.
Angesichts dieser Vorgeschichte sind die Erwartungen, dass das Geld zurückgezahlt wird, bestenfalls pessimistisch. Das Gefühl der Straflosigkeit, ein Klassiker bei solchen Verfahren, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack bei allen, die den Fall verfolgen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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