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Allgemeinwissenstest: Sieger erreicht nur 7 von 10 Punkten
Im zweiten Test des Allgemeinwissens-Turniers erzielte der Gewinner lediglich 7 von 10 Punkten. Eine annullierte Frage beeinflusste die Rangliste.
Allgemeinwissenstest: Sieger erreicht nur 7 von 10 Punkten
Der zweite Test des Allgemeinwissens-Turniers fand am Sonntag, den 8. Februar, pünktlich um 22:00 Uhr statt und wurde zeitgleich für alle Teilnehmer durchgeführt. Vier Themenbereiche: Sport, Volkskunde, Spiele und Videospiele. Achtzehn Teilnehmer. Und ein Ergebnis, das schockierte: laut einem kursierenden Berechnung erreichte der Erste 7 richtige Antworten von 10, der Dritte 6 und darunter fast alle durchgefallen. Die endgültige Rangliste, nach Korrektur einer annullierten Frage, platzierte Lemmy es Dios an der Spitze mit 17.129 Punkten, gefolgt von Manero (15.553) und Viva Bankia (15.059).
Das Format war anspruchsvoll: Kahoot!, Zugang über einen privaten Link um 22:00 Uhr, fünf Minuten Kulanzzeit für Verspätete und eine geschätzte Dauer zwischen 10 und 20 Minuten. Eingetragene Teilnehmer erhielten um 21:50 Uhr eine Nachricht, ob sie bereit seien. Wer zu spät kam, fiel raus. Die Mechanik war einwandfrei. Das Problem lag im Inhalt.
Welche Fragen gestellt wurden und warum eine annulliert wurde
Der Test behandelte Sport, Volkskunde, Spiele und Videospiele. Unter den Fragen, die im kollektiven Gedächtnis haften blieben, waren eine über den Madrider Hund, eine über die Karwoche (Semana Santa) und eine weitere über die Wallfahrt El Rocío. Letztere enthielt laut Kommentaren eine Falle. Auch eine Frage zur englischen Eröffnung im Schach wurde nach Überprüfung annulliert.
Die Korrektur war nicht einfach. Der Organisator entdeckte einen vermeintlichen Fehler in der Zählung: Falsche Antworten schienen als richtig gewertet worden zu sein. „Scheiße, was für ein Schock“, schrieb er, nachdem er festgestellt hatte, dass das Problem bei der Lesbarkeit des Berichts lag, nicht bei der Berechnung. Die Antwort auf Frage 1 klebte an der Punktzahl der Antwort 2, so ging es weiter. Die endgültige Rangliste änderte sich kaum, nachdem Frage 2 korrigiert wurde.
Der Gewinner wollte nicht wiederholen und wurde zum Plan B
Die Turnierregeln sind unerbittlich: Wer gewinnt, erstellt den nächsten Test. Lemmy es Dios holte sich den ersten Platz und damit die Pflicht, den dritten Test vorzubereiten. Aber die Sache komplizierte sich. Cancelar, der mit 11.258 Punkten den elften Platz belegt hatte, meldete sich freiwillig mit einem überzeugenden Argument: „Der Nummer eins hat 7/10 geschafft. Der Dritte hat 6 bekommen und darunter fast alle durchgefallen, das heißt, die Schwierigkeit ist extrem“.
Der Organisator akzeptierte den Wechsel und Lemmy es Dios wurde zum Plan B. „Wenn du am Ende doch keinen Test erstellen kannst, sag mir das so schnell wie möglich“, warnte er. Die Spannung zwischen Gewinnen und Arbeiten musste blieb in der Luft hängen.
Die Gauss-Kurve, die niemand zeichnete
Die schärfste Kritik kam aus der Statistik. Cancelar forderte eine Gauss-Kurve, um die tatsächliche Schwierigkeit des Tests zu bewerten. Seine These: Wenn der Erste 7 Punkte bekommt und der Dritte 6, misst die Prüfung kein Allgemeinwissen, sondern Belastbarkeit. „Wenn ihr darauf steht und sagt, guter Test, biete ich mich freiwillig an, einen zu machen, wenn ihr sagt“, fügte er hinzu.
Die Antwort des Organisators ließ nicht auf sich warten: „Basieren Sie Ihre Bewertung eines Tests auf dem Erfolg der Teilnehmer? Wenn Ihnen das passt, frage ich beim nächsten Mal, welche Farbe Real Madrid trägt oder wie viele Trauben man zum Jahreswechsel isst“. Der Austausch hinterließ eine offene Frage: Ist ein schwieriger Test ein schlechter Test oder ein anspruchsvoller Test?
Die Verpassten und die Wiederholer
Der Test blieb bis Freitag um 20:00 Uhr offen für alle, die ihn frei machen wollten. Mehrere Teilnehmer, die am Sonntag nicht online gehen konnten, baten darum, zur Liste hinzugefügt zu werden. Einer gab zu, den Termin verpasst zu haben. Ein anderer, der bereits teilgenommen hatte, scherzte über die Möglichkeit, mit einem anderen Nickname beizutreten.
Die endgültige Rangliste mit 18 Teilnehmern sah Lemmy es Dios an der Spitze, Manero auf Platz zwei und Viva Bankia auf Platz drei. Alle drei erhielten Glückwünsche. Der Rest bestand aus Durchfallenen und einigen Ausreden. „Die Hälfte der Fragen habe ich geraten“, gab Viva Bankia zu. Lemmy es Dios, ehrlicher: „Drei oder vier habe ich etwas durch Glück richtig gehabt“.
Das Turnier geht weiter. Der dritte Test liegt in den Händen von Cancelar, der Allgemeinwissen verspricht. Wenn er sein Wort hält, wird die Gauss-Kurve eine andere Form haben. Oder auch nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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