Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Aída-Comeback nach zehn Jahren mit Paco León
Eduardo Casanova kündigt die Rückkehr von Aída an, María León bestätigt Paco León als Luisma. Nach zehn Jahren Pause ist der Original-Humor kaum noch...
Aída kehrt nach zehn Jahren zurück: Das Comeback, das niemand bestellte
Kann man eine Serie wiederbeleben, die ein Jahrzehnt lang begraben war, und dieselben Schauspieler zwanzig Jahre älter besetzen? Eduardo Casanova kündigte dies bei MasterChef Celebrity mit den Worten „Das ist eine Bombe“ an, und María León bestätigte, dass ihr Bruder Paco León wieder das Trikot des Luisma tragen würde. Zehn Staffeln, ein fiktives Viertel namens Esperanza Sur und ein Ensemble, das einst halb Spanien zum Lachen brachte. Nun gilt es zu prüfen, ob die Nostalgie dem Druck der Gegenwart standhält.
Was über die Rückkehr von Aída bekannt ist
Die Ankündigung erfolgte im Fernsehen und ohne sichtbare Verträge. Casanova, der in der Koch-Show seine Freundin María León unterstützte, ließ die Bombe platzen: „Erinnert ihr euch an eine Serie, die ich gemacht habe? Sie kommt zurück!“ Der Juror Pepe Rodríguez ergänzte mit „Fidel ist zurück!“, und María León fügte hinzu: „Und Luisma auch!“, womit sie die Rückkehr ihres Bruders in die Rolle bestätigte, die ihm nach Homo zapping Ruhm eingebracht hatte.
Unklar bleibt weiterhin das Wie und Wann. Weder Format, noch Termine, noch Sender sind jenseits des Medienrummels bestätigt. Telecinco hatte bereits signalisiert, dass keine klassische Serien-Rückkehr geplant sei, wohl aber ein Film oder Einzel-Episode, die die Geschichten des Viertels aufgreifen. Zehn Jahre seit der letzten Folge und fast zwanzig Jahre seit der Premiere sind eine lange Zeit, damit die Nachbarn von Esperanza Sur so eng zusammenbleiben wie früher.
Das Wiedersehen vor der Ankündigung
Am 8. Juni 2024 jährte sich die letzte Folge zum zehnten Mal. Mehrere Hauptdarsteller trafen sich im Haus von Paco León, um an die Fiktion zu erinnern. Dieses nostalgische Treffen führte zur Idee eines möglichen Comebacks, sei es als finale Episode oder als Film. Jenes Treffen, inklusive Fotos, diente als Ballonsonde. Nun bestätigen die Worte von Casanova und María León, dass das Projekt läuft, obwohl die Details noch nicht öffentlich sind.
Der Humor von 2005, der heute nicht mehr sendefähig wäre
Hier beginnt das eigentliche Problem. Die Originalserie basierte auf Stereotypen, die heute für jedes Drehbuch unangenehm sind: der rechtsgerichtete Gastwirt, die Sens, der effeminierte junge Mann, die Choni, der rehabilitierte Drogenabhängige. Ein Teil des Publikums argumentiert, dass dieses Material „extrem unkorrekt“ sei und heute unmöglich ohne einen Shitstorm in sozialen Medien veröffentlicht werden könnte. Andere entgegnen, dass genau diese Unkorrektheit der Witz war und ohne sie nur ein verwässertes Produkt übrig bliebe.
Der Konsens, wenn man ihn so nennen kann, ist, dass die Serie nicht im selben Stil zurückkehren wird. Manche vermuten, dass das neue Projekt Diversitätsquoten und weichgespültere Handlungsstränge enthalten wird. Andere erinnern daran, dass die gefeiertste Figur, Mauricio Colmenero, der rechte Macho mit Armbändchen war, den alle anderen verspotteten. Genau dieses Gleichgewicht zwischen Witz und Stereotyp wagt heute niemand mehr zu unterschreiben.
Das Geschäft hinter der Nostalgie
Jenseits des Witzes gibt es eine wirtschaftliche Lesart. Mediaset gräbt alte Projekte aus, indem es die Nostalgie der Generation X und der frühen Millennials anspricht, während das junge Publikum zu Social Media und YouTube abgewandert ist. Eine bekannte Marke wiederzubeleben ist günstiger als eine neue zu starten, und das Original-Ensemble hat die Erfahrung bereits gesammelt. Die Glücklichen, die zurückkehren, füllen ihre Taschen; der Rest der Branche muss weiter hungern, weil nichts anderes finanziert wird.
Auch der Präzedenzfall stimmt nicht optimistisch. Das letzte Regieprojekt eines der Hauptdarsteller war ein Flop an den Kinokassen, der selbst mit öffentlichen Subventionen nicht halten konnte. Tote Serien mit denselben Schauspielern wiederzubeleben, ist das, was man tut, wenn es keine neuen Ideen gibt, aber viele Rechnungen zu zahlen sind.
Mit diesen Voraussetzungen sieht die Rückkehr von Aída eher nach einer Übung in TV-Archäologie aus. Nostalgie, ja. Aber Nostalgie hält, wie Popper, kurz an und lässt einen Kater zurück.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (153 Antworten).
Regisseur Eduardo Casanova gibt seinen HIV-Status bekannt. Die öffentliche Diskussion konzentriert sich auf die Kosten der lebenslangen antiretroviralen Therapie im spanischen Gesundheitssystem.
Eduardo Casanovas Dokumentarfilm 'Sidosa' zog nur 381 Zuschauer in 79 Kinos an und entfachte erneut die Kontroverse um öffentliche Subventionen für den spanischen Film.
Die muslimische Gemeinschaft in Bilbao fordert strenge Maßnahmen gegen Gewalttäter. Nach Kämpfen mit Macheten und Messern wurden fünf Personen festgenommen.
Ein in Mexiko lebender katalanischer Aktivist steht nach einem gewaltsamen Streit mit einer Kellnerin unter Verdacht der geschlechtsspezifischen Gewalt.