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ACOM fragt vier frühere VOX-Abgeordnete nach ihrem Listenplatz
ACOM veröffentlicht eine ironische Nachricht und fragt García Gallardo, Ortega Smith, Antelo und Toscano, welchen Listenplatz sie haben – im Kontext von Kritik am Zionismus.
ACOM fragt vier frühere VOX-Abgeordnete nach ihrem Listenplatz
Die Organisation Acción y Comunicación sobre Oriente Medio (ACOM, eine Gruppe, die sich mit Kommunikation über den Nahen Osten befasst) hat eine ironische Nachricht veröffentlicht, in der sie vier frühere VOX-Abgeordnete —Juan García Gallardo, Javier Ortega Smith, José Ángel Antelo und Carla Toscano— fragt, welchen Platz sie auf den Wahllisten haben. Der Kontext, den die Nachricht selbst liefert: Es handelt sich um Profile, die dem Zionismus gegenüber kritisch eingestellt waren. Die Frage deutet an, dass diese Haltung einen politischen Preis hat.
Der Vorgang hat Reaktionen bei denen ausgelöst, die in VOX die Partei sahen, die den proisraelischen Konsens von PP und PSOE in Spanien brechen würde. Die vorherrschende Reaktion ist keine Überraschung über die Kritik, sondern Misstrauen gegenüber denen, die sie aussprechen, und ihren Motiven. Der Gedanke, dass ein Lobbyverband oder eine dem Zionismus nahestehende Organisation spanische Politiker wegen ihrer Position zum Nahen Osten öffentlich markiert, hat bei Wählern Alarm ausgelöst, die sich vor dieser Art von Druck sicher glaubten.
Wer steckt hinter ACOM und warum das wichtig ist
ACOM präsentiert sich als Organisation, die sich der Kommunikation über den Nahen Osten widmet. Ihr Eingreifen in die spanische Politik ist nichts Neues, doch es fällt auf, dass sie dabei namentlich vier Figuren markiert, die gar nicht mehr im Kongress sitzen. Die Nachricht identifiziert sie über ihre Konten und fragt nach ihrer Position auf den Listen – eine Art, sie daran zu erinnern, dass ihr Mandat von Kräften abhängt, die sie nicht kontrollieren.
Die naheliegende Lesart ist, dass die Partei von Santiago Abascal ihre Rhetorik an den israelfreundlichsten Positionen ausgerichtet hat und dass alle, die von dieser Linie abgewichen sind, exponiert sind. Es ist keine formelle Anschuldigung, es ist eine Andeutung. Und in der Politik kann eine gut platzierte Andeutung mehr wiegen als ein Ermittlungsverfahren.
Die Reaktion der Wähler: von der «zionistischen Marionette» zur Enthaltung
Unter denen, die den Vorgang verfolgen, ist die häufigste Schlussfolgerung, dass VOX wie eine zionistische Marionette funktioniert und dass ACOM das weiß. Die Kritik richtet sich weniger gegen die vier Markierten als gegen die Partei, die sie nach und nach beiseitegeschoben hat. Manche fassen es verbittert zusammen: Sie hätten sie gewählt im Glauben, Patrioten zu wählen. Die Enthaltung erscheint als würdevoller Ausweg.
Das Missbehagen hat eine persönliche Enttäuschungskomponente. Weniger die Außenpolitik wird infrage gestellt als das Gefühl, getäuscht worden zu sein. Die eigentliche Frage ist, ob die Partei Spielraum hat, in einer Sache abweichender Meinung zu sein, die Organisationen mit medialer Druckkraft mobilisiert.
Die Wahltaktik, die niemand öffentlich anstellen will
Die Ironie von ACOM zielt auf einen bekannten Mechanismus: Kritiker des Zionismus landen am Ende außerhalb der Listen oder auf aussichtslosen Plätzen. Die vier genannten Namen teilen dieses Profil. Die Frage nach der Platznummer auf der Liste ist in Wirklichkeit eine Warnung über den Preis der Dissidenz.
Die vollständige Rechnung, mit den Namen und den konkreten Positionen, liegt auf dem Tisch. Dort liegt der Unterschied zwischen einer geduldeten Kritik und einer Kritik, die dich aus dem Spiel nimmt.
Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass die Sache abkühlt, ohne gelöst zu werden. Doch der Riss zwischen dem Wähler, der Konsequenz verlangt, und der Führung, die Bündnisse managt, lässt sich nicht mit einem Tweet schließen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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