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9/11-Kameramann: Fokus vor dem Einschlag wirft Fragen auf
Aufnahmen der Naudet-Brüder zeigen präzise Kameraführung vor dem ersten Aufprall und lösen Debatten über Vorahnung oder Probe aus.
Der 9/11-Kameramann, der wusste, wohin er schauen musste
Siebzehn Sekunden nach Beginn des berühmtesten 9/11-Materials hält die Kamera der Naudet-Brüder eine feste Einstellung auf die Twin Towers. Kein Flugzeug ist zu sehen, kein ungewöhnliches Geräusch, kein offensichtlicher Grund für diese Bildkomposition. Dreißig Sekunden später durchquert American Airlines Flug 11 das Bild und prallt gegen den Nordturm. Der Kameramann folgt ihr mit chirurgischer Präzision, ohne den Fokus auch nur einen Moment zu verlieren. Dreiundzwanzig Jahre später passt diese Bewegung immer noch nicht ganz zur offiziellen Erzählung.
Die Aufnahme, die dort nicht sein sollte
Die Debatte um die Aufnahme ist nicht neu, aber die Analysen der letzten Tage fügen Beobachtungsebenen hinzu, die von wenigen journalistischen Untersuchungen behandelt wurden. Erstens: Der Kameramann fokussiert die Türme 22 Sekunden vor dem Einschlag, als das Flugzeug noch hinter den Gebäuden im Süden Manhattans verborgen war. Verteidiger der offiziellen Version argumentieren, es sei ein „Cutaway“ gewesen, eine typische Straßenaufnahme. Doch der Regisseur selbst hat in späteren Gesprächen keine überzeugende Erklärung dafür geliefert, warum genau diese Einstellung bis zur Ankunft des Flugzeugs beibehalten wurde. Die Präzision der Verfolgung – trotz Gebäuden, die die direkte Sicht blockierten – hat viele dazu gebracht, sich zu fragen, ob dies Intuition oder eine Probe war.
Der Ton fügt eine weitere Ebene hinzu. In der Aufnahme ist das Motorengeräusch kaum zu hören, was für eine Boeing 767, die in 300 Metern Höhe über einer dichten Stadt fliegt, unwahrscheinlich ist. „Mit ziemlicher Sicherheit wurde es nachträglich hinzugefügt“, wird in einigen Analysen behauptet. Außerdem reagiert der Kameramann nicht wie die Feuerwehrleute, die im Bild erscheinen: Sie blicken überrascht zum Himmel, während er bereits auf den Turm fokussiert. Als hätte er gewusst, wo es auftauchen würde.
Der Preis, der nie kam
Die Naudet-Brüder erhielten 2002 einen Peabody Award für ihre Berichterstattung, und ihr vollständiger Dokumentarfilm gewann einen Emmy. Aber weder sie persönlich noch ihre Arbeit als Kameramänner erhielten einen Pulitzer oder einen gleichwertigen Preis im Fotojournalismus. Die Branche würdigte ihr Verdienst, am richtigen Ort zu sein, verlieh ihnen aber keinen Ikonenstatus. Warum? Eine Strömung der Analyse deutet darauf hin, dass das Establishment Bilder nicht glorifizieren wollte, die bei genauer Betrachtung zu viele Fragen aufwerfen. Oder vielleicht war der Dokumentarfilm einfach eine Broschüre für Feuerwehrleute. Fakt ist, dass der Kameramann, der die einzigen Bilder des ersten Einschlags aufnahm, aus dem Medienfokus verschwand, ohne dass jemand unbequeme Fragen stellte.
Zwei Videos, ein Flugzeug, zwei Flugbahnen
Abgesehen von der Naudet-Aufnahme wurde eine weitere visuelle Anomalie wiederentdeckt: Zwei Videos desselben Flugzeugs zeigen unterschiedliche Flugbahnen. Eines, genannt „Brooklyn Bridge“, zeigt einen geraden, niedrigen Flug; das andere, Spitzname „CBS Dive Bomber“, zeigt einen parabelförmigen Abstieg. Für einen Teil der Analyse-Gemeinschaft ist dies der Beweis, dass mindestens eines davon CGI ist. Die Gemeinschaft, die das Material seit 2001 untersucht, hat keinen Konsens erzielt, aber die Beharrlichkeit dieser Diskrepanzen im visuellen Protokoll ist zumindest auffällig.
Interessanterweise haben die Behörden nie eine detaillierte Erklärung dafür geliefert, warum zwei Versionen derselben Flugbahn existieren. Das NIST konzentrierte sich in seinem Bericht über den Einsturz der Türme auf strukturelle Aspekte und ließ die Frame-by-Frame-Analyse des ersten Einschlags außer Acht.
Abschluss: Der verstörende Datenpunkt: Das angeblich auf der Murray Street und der Church Street geborgene Triebwerk, vom NIST als Teil des CF6-80C2 von Flug 11 identifiziert, hat einen Hochdruckverdichter mit 90 cm Durchmesser. Kritiker der offiziellen Darstellung weisen darauf hin, dass das fotografierte Teil zu klein ist, um zu einer Boeing 767 zu gehören. Das NIST hat dies mit technischen Argumenten erklärt, aber die physische Diskrepanz, kombiniert mit der seltsamen Präzision des Kameramanns, hält eine Lücke offen, die 23 Jahre offizieller Berichte nicht vollständig schließen konnten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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