510 Millionen öffentliche Gelder für UGT und CCOO in Spanien

UGT und CCOO erhalten 86% der Gewerkschaftssubventionen in Spanien: über 511 Millionen Euro seit 2022, Katalonien führt mit 70% des Regionalanteils

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

510 Millionen öffentliche Gelder für UGT und CCOO in Spanien
Eine halbe Milliarde für zwei Gewerkschaften: 86% des Kuchens

Über 511 Millionen Euro seit 2022. Das ist das öffentliche Geld, das nach den Daten, die die Diskussion eröffnen, an UGT und CCOO geflossen ist – 86% aller Gewerkschaftssubventionen, die in diesem Zeitraum verteilt wurden. Die Verteilung ist nicht gleichmäßig: Etwa 30% stammen von der Zentralregierung, die restlichen 70% von den autonomen Gemeinschaften und lokalen Verwaltungen Spaniens, wobei Katalonien die regionale Liste anführt. Umgerechnet in Ziegel würde die Summe für rund 6.000 Sozialwohnungen reichen, so die Rechnung, die auf den Tisch gelegt wird.

86% sind kein Pluralismus: das ist ein legales Oligopol

Der erste Einwand ist struktureller Natur. Ein System der Gewerkschaftsrepräsentativität, das sich selbst füttert: Mehr Subvention erzeugt mehr Struktur, mehr Struktur ermöglicht mehr Freistellungsstunden in Medien und Verhandlungsgremien, und dieser Schein ständiger Präsenz übersetzt sich in mehr Repräsentativität und damit in mehr Subvention. Der Kreis schließt sich von selbst. Vor diesem Hintergrund lautet die bissigste Lesart: Gekauft wird nicht sozialer Dialog, sondern zwei willfährige Gewerkschaften, die unterschreiben, was ihnen vorgelegt wird, und nur dann protestieren, wenn es passt.

Manche gehen weiter und meinen, die Schlagzeile bleibe hinter der Wahrheit zurück: Die subventionierte Bildung und die Arbeitsmarktprogramme wären ein separater Topf, vereinbart mit Verwaltungen aller politischen Couleur, der in den 511 Millionen nicht auftaucht. Dort, so diese These, finde das eigentliche feine Abzocken des Trinkgeldladens statt.

Katalonien führt mit 70% des Regionalanteils

Die territoriale Aufschlüsselung konzentriert einen weiteren Teil des Ärgers. Dass Katalonien den Regionalanteil anführt, wird als Modell eines Gewerkschaftswesens gelesen, das von Haushalten lebt und sein Narrativ in drei Sprachen exportiert. Der Vergleich mit Gesundheit und Bildung liegt in mehreren Beiträgen nahe: Wenn das Geld für Krankenhäuser und Klassenzimmer ist, versteht man nicht, dass es in Gewerkschaftsstrukturen landet. Ein Universitätsprofessor fasst es aus eigener Erfahrung zusammen: Für Bildung, sagt er, sei nicht so viel da.



Von der Kritik zum Rotstift: Was vorgeschlagen wird

Die Vorschläge reichen vom Moderaten zum Radikalen. Erstens: den Hahn zudrehen und die Gewerkschaften von den Beiträgen ihrer Mitglieder leben lassen – sofern da noch welche sind. Zweitens: sie finanziell ersticken, inklusive vierteljährlicher Steuerprüfungen. Drittens, der härteste Weg: diejenigen verbieten, die die Grenze überschreiten, und kleine Branchengewerkschaften wachsen lassen, die den Kuchen nur zu gern erben würden.

Im Hintergrund steht der Verdacht, dass die subventionierte Gewerkschaftsbewegung eher Parteien verteidigt als Arbeitnehmer. Und ein Detail schwebt über der Diskussion: Die Umrechnung der 511 Millionen in Peseten – rund 85.000 Millionen – dient dazu, den Verlust der Anschaulichkeit des Euro und eine echte Inflation anzuprangern, die, so die Behauptung, weit über der offiziellen liege.



Um wie viel müssten die Mitgliedsbeiträge steigen, um das zu tragen, was heute der Steuerzahler zahlt? Niemand hat es bisher ausgerechnet.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (34 Antworten).

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