50 Beamte für zwei Festnahmen: die Kosten der Großoperation in Cuenca und Toledo

Die Guardia Civil mobilisiert in Spanien 50 Beamte für zwei Festnahmen in Cuenca und Toledo. Geschätzte Kosten: bis zu 20.000 Euro. Wirksamer Einsatz oder sich selbst verewigende Bürokratie?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

50 Beamte, zwei Festnahmen und 20.000 Euro Kosten: die Rechnung, die nicht aufgeht

Die Guardia Civil (paramilitärische Polizei Spaniens) verlegte einen Einsatz mit fünfzig Beamten in die Provinzen Cuenca und Toledo, um zwei Personen festzunehmen, denen Einbrüche vorgeworfen werden. Nach unabhängigen Schätzungen bleiben für die Steuerzahler Kosten von 15.000 bis 20.000 Euro.

Die Zahlen des Einsatzes umfassen drei Schichten von Beamten, Fahrzeuge, Diesel und Überstunden. Die Frage ist, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis eine solche Mobilisierung rechtfertigt. Das Argument, dass Bürokratie sich selbst verewigt, das Autoren wie Robert Higgs und James C. Scott erörtert haben, findet hier einen Lehrbuchfall: Mehr Unsicherheit (oder ihr Schein) rechtfertigt mehr Budget und mehr Stellen. Der diensthabende Staatsanwalt, mit 400 anhängigen Fällen, stellt das Verfahren in einem Schnellverfahren ein, und die Festgenommenen sind nach wenigen Tagen wieder auf der Straße.

Bei vorhersehbarer Rückfälligkeit wirkt der Einsatz wie eine zyklische Ausgabe, die das System speist, ohne das eigentliche Problem zu lösen. Derweil zahlt der Steuerzahler die Rechnung, und die Polizeigewerkschaften fordern mehr Mittel für die Sicherheit.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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