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400°C Backofen für Zuhause: 600 Euro, 3000 W
Dieser Haushaltsbackofen erreicht 400 Grad für neapolitanische Pizza zu Kosten von 600 Euro und einem Verbrauch von 3000 W. Die Stromkosten liegen bei etwa 30 Cent pro Pizza.
Kann man authentische neapolitanische Pizza in einer Wohnung machen, ohne sich finanziell zu ruinieren?
Die Frage ist einfach: Gibt es einen Haushaltsbackofen, der die für neapolitanische Pizza erforderlichen 400 Grad erreicht, in eine Küche mit 60x60 Zentimetern passt und keinen Rauch erzeugt? Die kurze Antwort lautet ja, aber mit schmerzhaften Nuancen. Das Gerät, das in fachkundigen Diskussionen am häufigsten genannt wird, ist der Effeuno P134H, ein Elektrobackofen, der bis zu 500 Grad erreicht und rund 600 Euro kostet. Die Rechnung der Befürworter: Wenn man 80 bis 100 Pizzen selbst backt statt sie zu bestellen, amortisiert sich das Gerät in zwei Jahren. Die Kritik verweist auf 3.000 Watt Leistung und etwa 30 Cent Stromkosten pro Pizza, angesichts der aktuellen Energiepreise.
Welcher Ofen erreicht 400 Grad und was kostet er?
Die Schwelle von 400 Grad trennt eine echte neapolitanische Pizza von Teig mit Tomatensauce. Normale Haushaltsöfen bleiben bei 250-280 Grad, und manche behaupten, dies reiche aus, da sie dies seit Jahren in Pizzerien so praktizieren. Die Nuance ist wichtig: Es ist etwas anderes, eine Pizza bei 250 Grad zu garen als ein Ergebnis wie in Neapel zu erzielen. Im oberen Segment erscheint der Effeuno P134H als meistgenannte Option, mit einer alten Version, die in Videos viel diskutiert wurde, und einer neuen, die bis zu 500 Grad steigt. Es gibt Gas- und Holzalternativen, aber Holzöfen scheiden für Wohnungen wegen Rauch und Lernkurve aus, während tragbare Gasmodelle für den Außenbereich verkauft werden.
Der Pyrolyse-Trick und warum er nicht so einfach ist
Der verbreitete billige Workaround besteht darin, die Pyrolysefunktion des Haushaltsbackofens zu nutzen, die bei sehr hohen Temperaturen reinigt, und die Türverriegelungssicherung zu umgehen. Das Problem ist, dass Pyrolyseöfen den Lüfter aktivieren und die Elektronik die Temperatur begrenzt. Eine genauere Analyse deutet darauf hin, dass die reale Methode darin besteht, den Widerstand zu überbrücken und ihn über einen externen Schalter zu steuern, also die Heizwendeln ohne die Steuereinheit zu verwenden. Dafür könnte es besser sein, einen speziellen Pizzaofen zu kaufen oder selbst zu bauen. Die wiederholte Zwischenlösung: Einen Backstein gut vorheizen, den Ofen auf Maximum stellen und die Pizza auf dem Bodenrost platzieren, der heißesten Zone, wobei man genau hinsieht, um Verbrennungen zu vermeiden.
Stein, Schaufel und die tatsächlichen Kosten pro Pizza
Der praktische Konsens besagt, dass man mehr als nur den Ofen braucht: einen feuerfesten Stein oder eine Platte und eine Schaufel. Manche lehnen den Stein ab, weil er lange Vorheizzeiten erfordert, aber er ist die günstigste Lösung, wenn bereits ein Ofen vorhanden ist. Die Stromkosten werden auf etwa 30 Cent pro Pizza geschätzt, eine Zahl, die Befürworter mit den 10 Euro oder mehr vergleichen, die für mittelmäßige Lieferpizza verlangt werden. Kritiker entgegnen, dass Brot bei den aktuellen Strompreisen und 3.000 Watt Leistung teuer wird. Die Debatte läuft auf eine Grundsatzfrage hinaus: Wenn das Ziel ist, besser zu Hause zu essen, erholt sich die Anfangsinvestition; wenn das Ziel Sparen ist, geht die Rechnung nicht auf.
Alternativen, die keine 600 Euro kosten
Manche schlagen Zwischenlösungen vor: eine bestimmte Kochplatte, einen kleinen Industrieofen für Lebensmittelverarbeitung oder sogar einen keramischen Muffelofen, mit der Warnung, dass dieser im Sommer die Küche in einen Ofen verwandelt. Die am häufigsten genannte Option für Sparfüchse: Den Haushaltsbackofen auf Maximum nutzen, Backpapier auf den Boden legen und die Pizza auf das Rost bewegen, sobald der Boden gebräunt ist. Der Bereich zwischen dem oberen Heizelement und der ersten Einschubleiste kann 350 Grad überschreiten, auch wenn es nur eine dünne Luftschicht ist. Diese Zone zu nutzen, macht den Unterschied zwischen einer anständigen Pizza und unten verbranntem Teig aus.
Das Ergebnis all dessen ist, dass es tatsächlich einen Haushaltsbackofen gibt, der 400 Grad erreicht, 600 Euro kostet und verbraucht wie ein kleines Industriegerät. Die Frage, die niemand vollständig beantwortet, ist, wie viele Pizzen man backen muss, bevor sich die Rechnung zugunsten auszahlt. Und wenn jemand das weiß, bitte Bescheid geben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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