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21 Migranten mit 170 Vorstrafen abgeschoben – doch die meisten kehren zurück
21 Kolumbianer und Peruaner wurden aus Spanien abgeschoben – zusammen brachten sie 170 Vorstrafen mit. Doch die meisten werden rückfällig: Die Gesetzeslücke bei Mehrfachtätern erlaubt Dutzende…
21 Migranten mit 170 Vorstrafen abgeschoben: das System, das Rückfälle ermöglicht
Die Abschiebung von 21 kolumbianischen und peruanischen Staatsbürgern mit insgesamt 170 Vorstrafen klingt nach einem medialen Achtungserfolg. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die meisten dieser Personen waren bereits zuvor abgeschoben worden und wieder eingereist. Das Justizsystem erlaubt es einem Täter, Dutzende Festnahmen wegen geringfügiger Straftaten anzusammeln, ohne dass die Abschiebung endgültig ist.
4.000 Einreisen täglich und ein wiederkehrender Kostenfaktor
Laut Daten der Nationalen Polizei wurden 2025 täglich 4.000 Einreisen von irregulären Migranten registriert. Die Kosten der Rückführung, die das Herkunftsland oder europäische Fonds tragen, werden zu einem wiederkehrenden Posten: Jeder Abgeschobene versucht es erneut. Der Begriff der „Mehrfachrückfälligkeit" ist im Strafgesetzbuch nicht ausdrücklich verankert, was eine Gesetzeslücke für gewohnheitsmäßige Täter mit Dutzenden Festnahmen lässt.
Die Debatte: Notlösung oder Lösung?
Derweil dreht sich die Debatte darum, ob diese Abschiebungen eine Notlösung oder eine echte Lösung sind. Befürworter einer härteren Migrationspolitik weisen darauf hin, dass sich das Rad ohne eine Gesetzesreform mit schärferen Strafen für Rückfalltäter nicht stoppen lässt. Kritiker halten dagegen, dass es sich bei den meisten Straftaten um geringfügigen Diebstahl handelt und Abschiebungen die strukturellen Ursachen nicht beseitigen.
Mit 21 Abgeschobenen und 170 Vorstrafen fällt die Bilanz gemischt aus. Jede Abschiebung kostet Geld und diplomatischen Aufwand – doch solange die Tür für Rückfälle nicht geschlossen wird, kommt nächste Woche die nächste Gruppe mit einem ähnlichen Vorstrafenregister.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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