Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Italien-Flüge: Rassistische Kontrollen an spanischen Flughäfen?
Das spanische Innenministerium bestätigt stichprobenartige Kontrollen von Drittstaatenangehörigen bei Flügen aus Italien. Kritik wegen Racial Profiling ließ nicht lange auf sich warten.
Kontrollen bei Flügen aus Italien: Grenzroutine oder Racial Profiling?
Das spanische Innenministerium hat bestätigt, dass Passagiere von Flügen aus Italien stichprobenartigen Kontrollen unterzogen werden, die sich auf Drittstaatenangehörige konzentrieren. Die Maßnahme wird direkt am Flugzeug, auf der Fluggastbrücke, durchgeführt und reagiert laut offiziellen Angaben auf Sicherheitskriterien. Doch was als Grenzroutine dargestellt wird, hat eine unbequeme Debatte neu entfacht: Wählt die Polizei die Kontrollierten nach Aussehen aus?
So laufen die Kontrollen an der Fluggastbrücke ab
Die Kontrollen finden an der Fluggastbrücke statt, ohne den Passagierstrom zu den üblichen Bereichen der Grenzkontrolle an den Außengrenzen umzuleiten. Die Zahl der eingesetzten Beamten richtet sich nach der Passagierzahl jedes Flugs, und die Überprüfungen erfolgen stichprobenartig, nicht systematisch. Die Beamten prüfen, ob Nicht-EU-Reisende die Einreisebestimmungen erfüllen, wobei weder das Innenministerium noch die Policía Nacional (spanische Nationalpolizei) Details dazu genannt haben, was mit denen geschieht, die die Anforderungen nicht erfüllen. Über einzelne Zurückweisungen nach Italien wurde berichtet, allerdings ohne offizielle Zahlen.
Der Verdacht des Racial Profiling
Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Es wird argumentiert, dass sich die Kontrollen auf Menschen nichteuropäischer Herkunft konzentrieren — während Italiener und andere EU-Bürger problemlos durchkommen —, was viele als eindeutiges Racial Profiling betrachten, das nach europäischem Recht illegal ist. Andere weisen auf die Heuchelei hin, nur Flüge aus Italien zu kontrollieren, während andere Routen, etwa aus Lateinamerika, außerhalb jeder Kontrolle bleiben. Die Regierung beschränkt sich vorerst auf den Hinweis auf stichprobenartige Kontrollen und weist jede Voreingenommenheit zurück.
Eine symbolische Geste mit Blick auf andere Grenzen
Die Maßnahme kommt in einer Zeit Spannungen in Ceuta und Melilla, wo die Kontrollen weitaus weniger sichtbar sind, und während die Regierung ihre Politik der Flüge mit Lateinamerika ohne zusätzliche Einschränkungen beibehält. Der Eindruck ist, dass die Italien-Maßnahme eher eine visuelle Antwort auf den Migrationsdruck sucht, als ein reales Problem zu lösen. Wenn das Ziel war, die irreguläre Einwanderung einzudämmen, wirkt der Fokus auf Flüge aus Italien eher wie eine Imageübung als eine wirksame Politik. Doch die Debatte über Racial Profiling hat gerade erst begonnen, und sie wird sich nicht leicht beenden lassen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (54 Antworten).
Der spanische Geheimdienst CNI soll 18 Warnungen, die letzte am 29. Juli, über eine Masseneinreise nach Ceuta herausgegeben haben. Robles sagt, die Information wurde geteilt; Marlaska bestreitet das.
Óscar Puente wirft der UCO vor, die Razzia im PSOE-Hauptquartier in der Ferraz-Straße vorab an die Presse durchgestochen zu haben. Die Opposition hält der Regierung mangelnde Legitimität entgegen.
Eine französische Bemerkung, Spaniens Separatismusprobleme in zwei Tagen zu lösen, befeuert die Spannungen neu. Ironie, Kolonialismus und eine mögliche Klage – eine Analyse.
In Elda, Spanien, wurden fünf Stierkämpfer festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Lieferfahrer ausgebeutet zu haben, die für 600 Euro im Monat zehn Stunden täglich arbeiteten…
Eine Spanierin in Bangkok gesteht, dass sie die 'Matrix' gesehen hat: Auswandern nach Thailand aus wirtschaftlichen Gründen klappt nicht immer. Die Lebenshaltungskosten täuschen, und die Chancen…
Der bekannte TV-Debattierer verlässt Telecinco und wechselt zu La Séptima, einem neuen spanischen Sender mit Zweifeln an seiner Tragfähigkeit und einer klaren politischen Ausrichtung.