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18 Waschmaschinenprogramme, benutzt wird nur eines: Kaltwasser ist Trumpf
Eine Waschmaschine mit 18 Programmen, doch die meisten nutzen ein oder zwei: Kaltwasser, Kurzprogramm und alles zusammen. Weichspüler in der Kritik, Essig als Alternative.
Die Waschmaschine mit 18 Programmen, von denen nur eines benutzt wird
Eine moderne Haushalts Waschmaschine bietet 18 Programme. Laut den Teilnehmern der Diskussion benutzen die meisten Leute ein oder zwei. Das beschriebene Muster wiederholt sich: Kaltwasser, Kurzprogramm und alles zusammen, ohne Trennung nach Stoff oder Farbe. Die Frage, die im Raum steht: Sind Programme ein nützliches Werkzeug oder ein kommerzielles Schmuckstück, das niemand bestellt hat?
Ausgangspunkt ist ein häusliches Geständnis: eine Otsein-Waschmaschine mit 18 Programmen, von denen im Grunde nur das Baumwollprogramm für normale Verschmutzung genutzt wird, mit maximal 5 Kilo Beladung —2 Kilo bei robusten Mischgeweben—, immer mit Kaltwasser und je nach Jahreszeit unterschiedlicher Schleuderdrehzahl: im Sommer weniger Umdrehungen, im Winter mehr. Flüssigwaschmittel, Weichspüler und fast nie Bleiche. Und alles zusammen: 100-%-Wollsocken, Baumwollbetttücher, Polyester-Shirts, Mischgewebe und alle Farben von Weiß bis Schwarz. Die Logik ist einfach: Wer allein lebt, dem lohnt sich das Trennen nach Stoff, Farbe und Verschmutzungsgrad nicht.
Wozu 18 Programme, wenn man eines benutzt?
Die häufigste Antwort lautet: Programme sind eine Voreinstellung von Optionen. Statt Temperatur, Umdrehungen und Dauer manuell zu wählen, drückt man einen Knopf. Das Ergebnis: Am Ende nutzt man ein oder zwei. Manche bringen es auf den Punkt: Die Waschmaschine dreht nur X Minuten mit mehr oder weniger warmem Wasser. Und das kürzeste Programm, bei 30 oder 40 Grad, taugt für fast alles.
Kaltwasser setzt sich als Norm durch. Die Kleidung wird täglich gewechselt und ist meist nicht schmutzig, außer man arbeitet auf dem Feld. Heiße Programme bleiben für Handtücher und schmutzige Lappen vorbehalten, mit etwas Bleiche. Die Folge: Die laufenden Kosten einer Waschmaschine sind lächerlich gering, laut einer der umlaufenden Berechnungen liegen sie bei weniger als 2 Euro pro Jahr.
Wäsche trennen: Notwendigkeit oder überkommene Gewohnheit?
Wer allein lebt, wäscht alles zusammen. Wer Kinder hat, trennt die Kinderwäsche von der der Erwachsenen, aber nicht immer nach Farben. Weiße Wäsche, Unterwäsche und Küchentextilien werden separat gewaschen, mit dem längsten Kochwäsche-Programm und Bleiche, ohne Vorwäsche. Bunte Alltagskleidung kommt in ein oder zwei Wäschen, je nach Kapazität. Bettwäsche und Handtücher kommen dazu, je nachdem, ob sie die Ladung noch füllen.
Der Trick, der am häufigsten genannt wird: das Feinwaschprogramm kalt mit einem zusätzlichen Schleudergang am Ende. Wer es ausprobiert hat, sagt: Es verbraucht halb so viel wie Kaltwäsche auf Baumwolle, dauert halb so lang und das Ergebnis ist dasselbe. Die Wäsche kommt etwas nasser heraus, aber der zusätzliche Schleudergang gleicht das aus. Gegenüber einer Stunde Baumwolle kalt spart der Shortcut Zeit und Verbrauch, ohne dass man es am Stoff merkt.
Weichspüler, Essig und Natron: der Kampf der Zusätze
Weichspüler hat einen schlechten Ruf. Manche behaupten, er ruiniere die Kleidung und insbesondere den Flor der Handtücher. Die meistgenannte Alternative ist billiger Weißweinessig: Er weicht, hilft gegen Kalk und entfernt Seifenreste. Auch Natron fällt, ein paar Löffel, und Borax zum Desinfizieren. Das günstigste Waschmittel, Marseille-Typ oder selbstgemachtes Flüssigwaschmittel, rundet die Formel ab.
Die Anekdote, die die Kraft des Essigs zeigt, handelt von einem fast durch Kalk verstopften Warmwasserkreislauf, Klempner inklusive. Die Reparatur gelang mit einem Rohrbogen, einem Trichter, einer Flasche Weißweinessig und einer Packung Natron: ein Löffel, ein Schuss, ein Gluckern und warten. Der Pfropf gab nach. Die Klempnerrechnung auch.
Die Schleuderdrehzahl je nach Jahreszeit
Die Schleuderdrehzahl wird dem Kalender angepasst. Im Sommer weniger Umdrehungen, im Winter mehr. Die Logik: die Trocknung an der frischen Luft. Im Sommer kommt die Wäsche auf die Terrasse, im Winter kombiniert man sie mit den Heizkörpern. Manche haben die Umdrehungen auf das Minimum reduziert und keinen Unterschied bemerkt. Schleudern bei 800 Umdrehungen pro Minute gilt als ausreichend, damit die Wäsche relativ trocken herauskommt.
Die Diskussion bleibt an einem Punkt hängen: Sind die 18 Programme ein echtes Werkzeug oder ein Katalog, um den Preis zu rechtfertigen? Niemand hat gemessen, wie viel jeder Gang spart. Niemand hat das Ergebnis eines Kurzprogramms mit dem eines Langprogramms auf demselben Fleck verglichen. Der Beweis ist die häusliche Erfahrung — und damit lässt sich keine Bedienungsanleitung füllen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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