Zugunglück in China 2011: 40 Tote und 190 Verletzte

Am 23. Juli 2011 fuhr ein Hochgeschwindigkeitszug in Wenzhou auf einen stehenden Zug auf: 40 Tote und rund 190 Verletzte. Die Untersuchung machte das Eisenbahnministerium verantwortlich.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Am 23. Juli 2011 fuhr ein Hochgeschwindigkeitszug in Wenzhou (China) auf einen stehenden Zug auf und forderte 40 Tote und rund 190 Verletzte. Die Untersuchung des Unglücks machte das Eisenbahnministerium verantwortlich; sein ehemaliger Minister Liu Zhijun wurde 2013 zum Tode verurteilt.

In der Nacht zum **23. Juli 2011** trafen zwei Hochgeschwindigkeitszüge auf einem Streckenabschnitt bei **Wenzhou** in der chinesischen Provinz Zhejiang zusammen. Einer von ihnen stand still. Der andere fuhr von hinten auf ihn auf. Die Bilanz: **40 Tote** und etwa **190 Verletzte**, laut der Zählung, die seither gilt.

## Ein Zusammenstoß zwischen Zügen mit über 200 km/h

Betroffen war die Strecke zwischen Hangzhou und Wenzhou, Teil des Hochgeschwindigkeitsnetzes, das China damals mit Hochdruck ausbaute. Die Züge verkehrten auf einer für hohe Geschwindigkeiten ausgelegten Infrastruktur, das Unglück geschah nachts bei Regen. Die Kollision schleuderte Wagen von einem Viadukt, was die Rettungsarbeiten stundenlang erschwerte.

Die offizielle Untersuchung kam zu dem Schluss, dass es Versäumnisse beim Signalsystem und bei der Zugleitung gab. Das Gutachten benannte das **Eisenbahnministerium** als verantwortlich für die Mängel, die es ermöglichten, dass ein stehender Zug dem nachfolgenden ausgesetzt war.

## Liu Zhijun und das Urteil, das den Fall abschloss

Der damalige Minister, **Liu Zhijun**, stand schon vor dem Unglück wegen eines Korruptionsskandals unter Verdacht. **2013** wurde er wegen Bestechlichkeit zum Tode verurteilt, eine Strafe, die in der Praxis in lebenslange Haft umgewandelt wurde. Das Urteil machte ihn zum sichtbarsten Gesicht der Auflösung des Ministeriums, das schließlich in mehrere Behörden aufgeteilt wurde.

Das Unglück von Wenzhou war der letzte große Eisenbahnunfall, der in China registriert wurde. Seitdem ist das Hochgeschwindigkeitsnetz auf über **40.000 Kilometer** Strecke gewachsen, und die Behörden pflegen eine Nulltoleranz-Rhetorik in Sachen Sicherheit. Das Ausmaß der Kollision von 2011 prägt bis heute, wie das Land seine aktuellen Protokolle rechtfertigt.

## Was von jener Nacht bleibt

Die Opferzahlen wurden in jeder offiziellen Bilanz wiederholt, ohne spätere Korrektur. Die Untersuchung wies nicht auf einen Fehler des rollenden Materials hin, sondern auf die Organisation des Zugverkehrs und die Aufsicht durch das Ministerium. Diese Diagnose stützt die Version, die heute zitiert wird, wenn über das Unglück gesprochen wird.

Die Daten zu Eisenbahnunfällen in China lassen sich schwer mit unabhängigen Quellen abgleichen. Jede Einschätzung der Sicherheit des Systems sollte mit Vorsicht erfolgen und sich auf offizielle Quellen stützen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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