Zapatero-Juwelen: Schätzung zwischen 156,3 Mio. € und 35.000 €

Madrid Juwelierverband dementiert Gerücht über 91 Mio. €. Wert der beschlagnahmten Schmuckstücke variiert stark.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Juwelen im Besitz von Zapatero: Eine Schätzung, die nicht zusammenpasst

Ein beschlagnahmtes Juwelenlot mit drei eingravierten Namen im Katalog: Sonsoles, Alba und Laura; im Thread werden zwei Zentimeter große Polizei-Etiketten erwähnt. Die in Nachrichten kursierenden Lots beziffern die Stücke auf Saphire, Rubine und Muzo-Perlen-Smaragde und setzen den Gesamtwert auf 156,3 Millionen Euro fest, basierend auf einem Tweet aus dem Thread. Das Prunkstück, ein Sautoir „Double Goutte d'Émeraude“, wird mit zwei Muzo-Perlen-Smaragden zunehmender Größe beschrieben, einer mittleren von 8 bis 10 Karat und einer kleineren, geschätzt auf 25 bis 35 Karat. Bis hierhin die Geschichte. Ab hier beginnen die Zahlen miteinander zu streiten.

Wie viel sind die beschlagnahmten Juwelen wirklich wert?

Die Spanne der Bewertungen ist groß. Es wurde von einer globalen Schätzung von 91 Millionen gesprochen und am anderen Ende von 35.000 Euro für das gesamte Set von 103 Juwelen. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt eine Differenz von drei Nullen. Das ist kein Detailunterschied: es ist ein Graben der Beurteilung.

Der verbreitete Katalog beschreibt neun Stücke, aufgeteilt in drei Lots: das Saphir-Lot, 68,3 Millionen; das Rubin-Lot, 53; das Smaragd-Lot, 35. Die Beschreibungen enthalten unbehandelte Muzo-Perlen-Smaragde ohne Ölbehandlung, Marquise-Diamanten und kaskadenförmige Einfassungen. Was nirgends auftaucht, ist ein gemmologisches Zertifikat, das die Steine bestätigt.

Der Madrid Juwelierverband dementiert das Gerücht über 91 Millionen

Der Gremio de Joyeros de Madrid (Verband der Juweliere von Madrid) trat dem WhatsApp-Gerücht entgegen, das den Juwelen einen Wert von 91 Millionen zuschrieb, wie in einer Nachricht im Thread angegeben.

Die Aufschlüsselung des angeblichen Katalogs, mit Größen und Karatangaben, zirkuliert in Nachrichten des Threads und stammt nicht von einem unabhängigen Gutachten.

Was sagt das Finanzministerium zum Fall der Juwelen?

Parallel dazu plant Hacienda (das spanische Finanzministerium) nicht, sich als Nebenklägerin am Verfahren zu beteiligen. Die Behörde behauptet, dass „keine ausreichenden Hinweise vorliegen, um die Eröffnung dieses separaten Verfahrens aus steuerlicher Sicht zu rechtfertigen“, so ein Tweet aus dem Thread.



Es bleibt ein Detail, das kaum jemand hervorhebt. Die wenigste glamouröse Anekdote erklärt es am besten. Hinter den Smaragden und Saphiren des Katalogs steht, laut einem im Thread kursierenden Tweet, der Name Zapatero, der als ehemaliger angestellter Professor für Verfassungsrecht an der Universität León vorgestellt wird, jener, der zur Vorlesung mit El País unter dem Arm kam. Der Schatz von Frescazar ist ein weiterer im Thread erwähnte Schatz. Dieser hat Polizei-Etiketten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (130 Antworten).

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