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Woher nehmen die Leute in diesem spanischen Dorf das Geld für so viel Kokain?
Die Pacht eines Hektars Orangenhain bringt laut Branchenkennern etwa 2.000 € pro Jahr. Ein gelegentlicher Kokainkonsument gibt das in zwei Monaten aus.
Die Rechnung geht nicht auf: Ein gepachteter Hektar bringt in einem Jahr ein, was ein gelegentlicher Kokainkonsument in zwei Monaten ausgibt. Das Geld muss also von außerhalb der Landwirtschaft kommen.
## Das Land reicht nicht mehr aus
In einem kleinen Dorf lautet die Frage, woher die Leute das Geld für so viel Kokain nehmen. Die Rechnung geht nicht auf. Ein gepachteter Hektar Orangenhain bringt etwa **2.000 € pro Jahr**, so die Angaben von Branchenkennern. Weniger, als ein Konsum kostet.
Kokain ist nicht billig. Ein gelegentlicher Konsument kann laut Schätzungen mancher Konsumenten **2.000 € alle zwei Monate** ausgeben.
## Die Rechnung, die nicht aufgeht
Wenn ein gepachteter Hektar 2.000 € im Jahr abwirft und ein bescheidener Konsument denselben Betrag in zwei Monaten ausgibt, kostet ihn der Konsum **12.000 € im Jahr**. In einem Dorf, in dem Arbeit knapp ist, lässt sich diese Summe mit landwirtschaftlichen Löhnen nicht stemmen.
Die Frage ist nicht, ob die Leute konsumieren, sondern woher das Geld kommt.
## Wirtschaften abseits des Feldes
In ländlichen Gegenden mit wenig formeller Tätigkeit fließt ein Teil des Geldes über Wege, die in keiner Statistik auftauchen. All das reicht normalerweise nicht für 12.000 € Kokain pro Jahr.
Die Gleichung geht nur auf mit Einnahmen, die nicht von der Landwirtschaft abhängen. Vielleicht ein lokales Geschäft, vielleicht Geld von außerhalb. Das landwirtschaftliche Einkommen erklärt es nicht. Bei einem Konsumproblem ist es sinnvoll, eine medizinische Fachkraft zu konsultieren.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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