Wirklich gruselige Filme: Klaustrophobie und Kinder

Von Martyrs bis Sinister: Warum echte Angst aus Klaustrophobie und der Umkehrung der Kindheit entsteht, nicht aus dem Monster.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Echte Angst: Wenn der Kino den Instinkt trifft, nicht den Schreck

Es gibt Cineasten, die sich bei Zerstückelungen die Popcorn reinziehen und danach nicht schlafen können, weil sie um zwei Uhr nachts Schläge und Schreie aus der Wohnung darüber gehört haben. Wer diese reale Szene —keine Filmszene— erlebt hat, schwört, dass ihm Jahrzehnte später noch die Haut schaudert. Über Freddy Krueger sagt das niemand.

Klaustrophobie und Subversion: Was nicht altert

Jumpscares verfallen. Was mit 15 unerträglich schien —die Angst in The Cave, ohne Ausgang, ohne Deckung— sieht man mit 40 mit Abstand. Aber es gibt zwei Tasten, die der Monsterfilm nie anschlägt: der Mangel an Fluchtweg und die Subversion der Unschuld. Who Can Kill a Child? verstört bis heute, gerade weil es Kinder zu Jägern macht und das mentale Schutzskript zerlegt.

Der Zufluchtsort als Falle

Was am meisten beunruhigt, sind keine unangenehmen Bilder, sondern der Einsatz von Kindern. The Grudge und Sinister funktionieren, weil sie die Kindheit zur Bedrohung machen: Es ist nicht das Biest, es ist die Gewissheit, dass der sichere Raum eine Falle ist. Und dann ist da Martyrs, der einzige Film, den mancher mitten drin abbrechen musste und nie wieder angesehen hat. Die Angst, die bleibt, kommt nicht von einem Monster: Sie kommt von dem, was zu Hause nicht passieren dürfte. Genau das verstört.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).

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